RFDS schwierige Rettung mitten im Simpson Desert

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    • RFDS schwierige Rettung mitten im Simpson Desert

      Französischer Tourist hatte sich bei einem Motorradunfall mitten in der Wüste ein Bein gebrochen und wurde vom RFDS in einer schwierigen Mission nach
      Adelaide ins Krankenhaus gebracht.
      Ciao Frieda
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      Historic Albany
    • Crocodile Dundee schrieb:

      Da hält sich mein Mitleid doch sehr in Grenzen, hoffentlich wird dieser Idiot für den Rettungseinsatz so richtig zur Kasse gebeten.
      hast du mehr gelesen als ich? Ob sich der Franzose wie ein Idiot benommen hat, kann ich aus dem Artikel nicht rauslesen.
      Der Einsatz der Helfer verdient auf jeden Fall eine Würdigung. War ja alles nicht so ganz einfach, oder?
      Ciao Frieda
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      Historic Albany
    • Selbstverständlich vedienen die Helfer auch meinen vollen Respekt, Was ich absolut nicht verstehen kann ist allerdings, warum man mit dem Motorrad durch die Wüste fahren muss. Das ist unverantwortlich und führt dazu, dass Rettungskräfte für einen übeflüssigen und daher vermeidbaren Einsatz gebunden werden und dort nicht helfen können, wo verantwortungsbewusste Mitmenschen unverschuldet in Not geraten sind.
      Insofern ist das Verhalten dieses Menschen voll und ganz idiotisch. Und um weiteren "Gegenkommentaren" vorzubeugen, nein, ein supercooler Abenteurer auf der Suche nach dem Kick seines Lebens ist der Mann für mich auch nicht.
      G´day
      THOMAS
    • Wenn du das ganze Unternehmen als idiotisch bezeichnest, dann kann ich das nachvollziehen. Ich hab halt nichts gelesen, was jetzt offensichtlich idiotisch gewesen wäre.
      Ob man mit dem Motorrad durch die Wüste muß ? Keine Ahnung! Motorradfahrer sehen das vielleicht anders.
      Ciao Frieda
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      Historic Albany
    • ich gehe jetzt mal davon aus dass der Franzose grunsaetzlich die Erfahrung mit Motorraedern hat die es benoetigt, in dem Text stand ja nichts von wegen schlecht vorvereitet etc.
      Nun frage ich mich wie die Wahrnehmung waere, wenn sich einer aus dem vorbeifahrenden 4WD das Bein gebrochen haette? Auch ein Idiot?
      Letztlich kann mann sich vielleicht fragen ob man wirklich durch die Simpson muss und warum. Vermutlich einfach "weil es geht"!?
      Genauso muesste man fragen weshalb Urlaube die teils wirklich unerfahren sind durch remote Areas (und das muss nicht mal gleich Simpson sein) fahren, dort stranden koennen und Helfer in Gefahr bringen oder mindestens auf Trab halten?

      Cheers
      Matthias
      @ Sydney
    • Angeblich kommen durchaus einige Leute pro Jahr nach Australien um "das Abenteuer" zu suchen, in der Regel gut geplant und vorbereitet. Mit dem Motorrad durch die Simpson ist dabei nicht grade unpopulaer.
      Wann auch immer irgendwo was passiert, sich einer verletzt, verlaeuft, verschaetzt, vertut - es findet sich immer jemand, der das unverzeihbar findet.
    • Crocodile Dundee schrieb:

      Was ich absolut nicht verstehen kann ist allerdings, warum man mit dem Motorrad durch die Wüste fahren muss. Das ist unverantwortlich und führt dazu, dass Rettungskräfte für einen übeflüssigen und daher vermeidbaren Einsatz gebunden werden und dort nicht helfen können, wo verantwortungsbewusste Mitmenschen unverschuldet in Not geraten sind.
      Insofern ist das Verhalten dieses Menschen voll und ganz idiotisch. Und um weiteren "Gegenkommentaren" vorzubeugen, nein, ein supercooler Abenteurer auf der Suche nach dem Kick seines Lebens ist der Mann für mich auch nicht.

      Genau. Haette der mann doch lieber eine kaffefahrt mit'm bus gebucht! Ist viel billiger, ungefaehrlicher und vor allem kann man noch am selben tag rechtzeitig zur tagesschau wieder zu hause sein... 8|
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    • daluk schrieb:

      Frage: Darf ich diesen Thread in einer Fallstudie zitieren, an der ich gerade arbeite?
      Von wegen Mitleid/kein Mitleid und wer die Kosten der Rettung uebernehmen soll?
      Hallo Daluk,
      weisst du da was?
      Im Falle eines Falles, wenn eine Rettungsaktion notwendig ist, wer muß das eigentlich bezahlen? Können die Retter da die Versicherung des Betroffenen in Anspruch nehmen? Oder wird das vom Staat bezahlt?
      Und wenn jemand wirklich fahrlässig und unverantwortlich handelt, kann man den dann auch persönlich zur Kasse bitten?
      Ciao Frieda
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      Historic Albany
    • Der Geborgene kriegt mal die Rechnung, und dieses Szenario wird bei Touristen typischerweise von einer Reiseversicherung gedeckt. Wortlaut in meinem Fall:
      "Kostenübernahme von Such- und Bergungskosten, wenn die versicherte Person im Ausland als vermisst gilt oder aus einer körperlichen Notlage geborgen werden muss."

      Wer sich also im Bush festfährt oder sonst ein technisches Problem mit dem Fahrzeug hat und deswegen mittels EPIRB Hilfe anfordert (alles schon passiert), sollte seiner Versicherung besser glaubhaft nachweisen können dass er bereits am Verdursten war! Ansonsten wird's ein teurer Urlaub...
      LIFT UM FOOT - PUTTUM BACK DOWN
    • Minnie Orb schrieb:

      daluk schrieb:

      Frage: Darf ich diesen Thread in einer Fallstudie zitieren, an der ich gerade arbeite?
      Von wegen Mitleid/kein Mitleid und wer die Kosten der Rettung uebernehmen soll?
      Hallo Daluk,weisst du da was?
      Im Falle eines Falles, wenn eine Rettungsaktion notwendig ist, wer muß das eigentlich bezahlen? Können die Retter da die Versicherung des Betroffenen in Anspruch nehmen? Oder wird das vom Staat bezahlt?
      Und wenn jemand wirklich fahrlässig und unverantwortlich handelt, kann man den dann auch persönlich zur Kasse bitten?
      Wir hatten letztens einen Fall, dass ein PLB aktiviert wurde und sich bei der Rettung herausstellte (gemeinsame Aktion mit Beteiligung von Hubschrauber, hiesiger Polizei, Klinikpersonal und in diesem Fall mir), dass die Situation mitnichten lebensbedrohlich war und ganz einfach haette geloest werden koennen. Der Mann war weder schwer verletzt, noch haetten wir in der Staerke ausruecken muessen, wenn wir mehr ueber die Natur des 'Notfalls' gewusst haetten -- gut, dass zu dem Zeitpunkt niemand in wirklichen Schwierigkeiten steckte.
      Wir werden uns um Erstattung der Kosten bemuehen und notfalls auch etwas deutlicher werden.
      Never
      does nature say one thing
      and wisdom another
    • daluk schrieb:

      Wir hatten letztens einen Fall, dass ein PLB aktiviert wurde und sich bei der Rettung herausstellte (gemeinsame Aktion mit Beteiligung von Hubschrauber, hiesiger Polizei, Klinikpersonal und in diesem Fall mir), dass die Situation mitnichten lebensbedrohlich war und ganz einfach haette geloest werden koennen.
      Das ist genau der Grund weshalb ich es fuer empfehlenswert halte neben einem PLB ein Satphone dabeizuhaben. Ein Zwischending sind vielleicht noch die SPOT devices aber da wird halt nur eine vorkonfigurierbare OK-Nachricht mit der location and Family und/oder Freunde geschickt.
      Wenn es aber um Problem XYZ (Festgefahren, technische Panne, Warten wegen Flut etc.) geht wo entweder abwarten angesagt ist oder ein Anruf im naechsten entfernten Ort helfen koennte um jemanden mit Ersatzteilen oder zur Bergung loszuschicken ist das Satphone unschlagbar und m.E. nach letztlich am sinnvollsten/kostenguenstigsten.

      Cheers
      Mat
      @ Sydney
    • go2sydney schrieb:

      daluk schrieb:

      Wir hatten letztens einen Fall, dass ein PLB aktiviert wurde und sich bei der Rettung herausstellte (gemeinsame Aktion mit Beteiligung von Hubschrauber, hiesiger Polizei, Klinikpersonal und in diesem Fall mir), dass die Situation mitnichten lebensbedrohlich war und ganz einfach haette geloest werden koennen.
      Das ist genau der Grund weshalb ich es fuer empfehlenswert halte neben einem PLB ein Satphone dabeizuhaben. Ein Zwischending sind vielleicht noch die SPOT devices aber da wird halt nur eine vorkonfigurierbare OK-Nachricht mit der location and Family und/oder Freunde geschickt.Wenn es aber um Problem XYZ (Festgefahren, technische Panne, Warten wegen Flut etc.) geht wo entweder abwarten angesagt ist oder ein Anruf im naechsten entfernten Ort helfen koennte um jemanden mit Ersatzteilen oder zur Bergung loszuschicken ist das Satphone unschlagbar und m.E. nach letztlich am sinnvollsten/kostenguenstigsten.

      Cheers
      Mat
      Absolut! Wie so oft im Leben ist 'Kommunikation' die Lösung.
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    • Hallo,

      der Spot hat auch eine Hilfe Taste bei dem nicht eine Rettungsaktion ausgelöst wird. Nicht wie beim PLB der Nur einen Notfall abschickt. Sondern er kann eine selbst Kongifugierte Nachricht an Freunde und Hilfe Personen geschicken per sms oder und Mail.
      Wenn man sich die mühe macht und für den nächsten Strecken abschnitt die Nummer des nächsten Roadhouse oder Werkstadt oder sonstiges eintragt.
      Kann man die die Nachricht geziehlt los schicken... das man "nur" eine Panne hat und Hilfe braucht. Aber keine Lebensgefahr besteht.
      Das finde ich am Spot gut.

      Das ist aber nichts gegen ein Satelliten-Telefon wo man gleich alles selber regeln kann... Das immer das beste ist und es kommen keine missverständnisse auf.

      Gruß,
      Thommy
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      75 Wochen, ca. 70 000km, ein HZJ75R seid 2009