Tasmanien Reiseplanung

    • Tasmanien Reiseplanung

      Hallo,

      ich bin neu hier ,-) Wir planen grob eine ca. 4wöchige Reise nach Tasmanien im Februar 2019, wobei der Fokus für uns als regelmäßige Südafrika reisende natürlich auf Wild life liegt (Vögel sind auch sehr wichtig und dann natürlich alles andere Getier), einige Wanderungen werden wir uns selbstverständlich auch rausuchen. Wir würden im eigenen PKW oder Camper reisen, keine Gruppenreise.

      Für uns stellt sich natürlich jetzt die Frage, in welchen Gebieten hat man die besten Chancen die meisten Tiere zu sehen, diese würden wir dann vorrangig besuchen und uns dafür mehr Zeit lassen, als für Wanderungen oder Strandbesuche, die würden wir dann drumherum bauen. Wir sind auch lieber länger an einem Ort, als täglich den Ort zu wechseln.

      Vielleicht können mir die alten Tasmanien Hasen hier ja einige Tips geben, auch lektüremäßig, welcher Reiseführer für Wildlife am besten geeignet ist. :thumbsup:
      Greetings Pumbaa
    • hi Pumbaa,

      an welches Wildlife denkst du denn in Tasmanien? Löwen, Elefanten und Co sind da nicht :D
      Soweit ich weiß ist der Tasmanische Tiger schon seit geraumer Zeit ausgestorben. Den Tasmanischen Teufel triffst du auch eher nicht mehr in freier Wildbahn an. Wombarts, Walabies und Kleingetier kannst du noch am ehesten im Cradle Mountain NP antreffen (ist aber eine mehrtägige, vorzubuchende Wanderung).
      In der Nähe von Bicheno gibt es einen recht netten Wildlife Park.
      http://m.natureworld.com.au/?smallView=

      Und so überhaupt finde ich persönlich 4 Wochen nur Tasmanien etwas lang. Ich würde eher noch nach Australien rüberhüpfen und eventuell Kangaroo Island mitnehmen wenn du Tiere (Robben, Koalas,
      Echidnas und so) sehen möchtest.
      LG
      Claudia
      my english is not the yellow from the egg, but it goes :thumbsup:
      Unsere Reisen findet ihr unter:
      clamat.de/

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Clamat ()

    • Danke für Deine Antwort, Claudia,

      wir sind ja erst noch in der Planung - Allerdings möchten wir nicht die mega langen Tagesdistanzen fahren und dafür lieber mehr von einem Ort haben und diesen in Ruhe erkunden und ja ich meine dieses Kleingetier und auch Vögel finden bei uns Beachtung. Das mit dem Tip von Kangaroo Island ist eine Überlegung wert, denn die australische Tierwelt fehlt uns noch......
      Greetings Pumbaa
    • Ich finde es prima, daß mal jemand hier nachfragt ohne gleich in 2 Wochen alles von Australien sehen zu wollen...
      Gerade, wenn man sich Zeit lässt, wird man viele Tiere entdecken.
      Ist zwar schon eine Ewigkeit her, daß ich in Tassi war, aber damals hab ich mehr Tiere dort gesehen wie auf der Fahrt von Melbourne nach Airlie Beach.
      Vielleicht weiß das jemand besser, aber ich denke nicht, daß man auf KI soo viele Tiere sieht.... Und der "Umweg" ist auch weit und nicht gerade billig.
      Cradle Mountain NP habe ich in sehr guter Einnerung und bedaure es noch heute, daß wir nicht länger geblieben sind.
      cheers Frieda

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      ich bin nicht auf der Welt um zu sein wie andere mich gerne hätten!
      Historic Albany
    • Danke Frida,

      ich denke auch, daß, wenn man sich Zeit nimmt, in der Regel mehr sieht, sei es nun Tiere oder Natur, diese Erfahrungen haben wir zumindest während unserer ausgiebigen Reisen um den Globus gemacht. Außerdem fotografieren wir gerne und da können halbstündig ausgeschilderte Wanderungen schon mal 3 Stunden dauern, weil man immer etwas sieht, was man fotografieren will.

      Ich bin wirklich für alle Informationen von Euch dankbar.
      Greetings Pumbaa
    • Hallo Pumbaa,
      mit der Fähre übersetzten nach Bruny Island. Die Fähre geht von Kettering, das ist südlich von Hobart. Auf Bruny Island gibt es Pinguine, eine Population weiße Kängurus. Wir haben eine Bootstour mit Bruny Island Criuises gemacht und u.A. Delphine und Seelöwen gesehen.
      Informationen zu Bruny Island brunyisland.org.au/
      Elvira
      Reiseberichte unter wolff-in-au.de



    • hallo Pumbaa,
      vier Wochen Tassie sind nicht zu viel. Es gibt dort viel zu entdecken.
      In der Nähe des Cradle Mountains bei Sheffield ist der Gowrie Park, ein Caravanpark, von dem aus man viel unternehmen kann.
      bing.com/images/search?q=gowri…pvt=gowrie+park&FORM=IGRE.
      Moles Creek mit dem Tassieteufel, Cradle Mountains usw.
      Auf dem Gowrie Caravanpark habe wir zur Dämmerung immer Besuch von den dortigen kleinen Kängeruhs bekommen.
      Dort gibt es auch in kurzer Entfernung ein gutes und günstiges Restaurant.
      Schaue doch einfach mal in meinen Reisebericht:
      Desert Queen 2015/16 Desert Queen: unsere Australienreise 2015/2016
      und unsere Australienreise 2007/2008: Ein Jahr Australien - Unser Australienabenteuer (Desert Queen)
      Unten im Süden im Mount Field Nationalpark gibt es viel Wasserfälle zu erkunden mit längeren Wanderungen durch eine tolle Landschaft.
      Ebenso der Weg durch das Zentrum in den Süden über das Hochland (Great Lake).
      In der Westküste fährt man durch den dichten Regenwald, immer wieder unterbrochen durch mögliche Wanderungen zu Wasserfällen und anderen Plätzen.
      In New Norfolk befindet sich ein Forellen-/Lachsmuseum (dort wurde mit der Lachs- und Forellenzucht begonnen). Mit Glück kann man dort den Platypus sehen.
      Ganz im Südwesten die Ida-Railway und und und...
      Es gibt dort viel zu entdecken,
      z.B. in Sheffield die Murals, die großen Malereien auf den Häusern, die die Gesschichte der Stadt aufzeigen.
      Es gibt dort auch viele Tropsteinhöhlen, von denen einige zu besuchen sind
      An der Mündung des Rivers Tamar, von Launceston ist eine Flußfahrt empfehlenswert, kommen auf dem dortigen Caravanpark - ich habe den Namen gerade nicht parat, mit der Dämmerung die Wombats auf den Platz, Tiere, die man sonst in der freien Wildbahn nur selten sieht oder nur in Zoos.
      Schau doch einfach in unsere Reiseberichte jeweils in den Tasmanienteil und Du wirst genügend Anregungen finden.
      ciao
      michael :flag
      michael
    • desert queen schrieb:

      An der Mündung des Rivers Tamar, von Launceston ist eine Flußfahrt empfehlenswert, kommen auf dem dortigen Caravanpark - ich habe den Namen gerade nicht parat, mit der Dämmerung die Wombats auf den Platz, Tiere, die man sonst in der freien Wildbahn nur selten sieht oder nur in Zoos.
      Michael, du meinst sicher Kelso Sands ?
      Gruß
      @nna
    • Hallo Pumbaa,
      einiges wurde hier ja schon genannt.
      Die meisten Beuteltiere in Tasmania sind in der tat daemmerungsaktiv, lassen sich aber an vielen der Campingplaetze gut beobachten. Es gibt natuerlich einiges an Meeresgetier bis hin zu Walen an der Ostkueste. Es gibt einiges an Touren wie z.B. die oben genannte von Bruny Island, die auf jeden Fall sehr sehenswert und erlebnisreich sind und in Bezug auf Wildlife manchmal absolut spektakulaer sein koennen und das Wasser regelrecht brodelt mitkleinen Fischen, grossen Fischen, Tuna, Seeloewen und Toelpel und Albatrosse sich aus dem Himmel ins Getuemmel stuerzen.
      Das TMAG (Tassie Museum und Kunstgallerie) hat einen digitalen Tier Fuehrer rausgebracht, in dem ihr Zuhause schon mal blaettern koenntet...allerdings habe ich grade Probleme den Link einzufuegen. Wenn du "TMAG fauna field guide" googlest, solltest du auf die richtige Seite kommen.
      Ansonsten? Ansonsten ist Tasmanien suedich genug, dass man die Aurora australis sehen kann (wenn man Glueck hat), es gibt tief in den Waeldern Pilze die leuchten und natuerlich blaues Meeresleuchten. Fuer manche dieser Phaenomene, wie aber auch Walsichtungen etc macht es moeglicherweise Sinn einen Facebook Account zu haben. Wenn man damit den richtigen Gruppen beitritt bekommt man einen Alarm auf sein Handy, wenn die Aurora irgendwo sichtbar, oder Meeresleuchten in irgendeiner Bucht zu sehen ist.
    • Lustig, ich komme gerade aus Südafrika von einer Wildlifetour und vor einem Jahr etwa war ich in Tassie. Ganz toll sind Cradle Mountain (Ronnys Creek speziell) für Wombats und im Narawntapu kann man alleine zwischen 100 Kanguruss (und Wallabees) sein. Dort wurden auch Tasmanische Teufel angesiedelt, vielleicht habt ihr Glück...
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    • Willkomen im Forum, Ikeaelch!

      An der Stelle sollte man vielleicht auch erwaehnen, wie wichtig es ist, Nachts und in der Daemmerung beim Fahren vom Gas zu gehen. Bei dieser Wiederansiedlung von der Ikeaelch spricht, ging/geht es mehr um ein Immunisierungsprojekt im Kampf gegen facial tumor. Ende 2015 sind 20 behandelte devils freigelassen worden von denen 4 in der ersten Woche (!) ueberfahren wurden. Der Kelso Campground von dem weiter oben gesprochen wurde, befindet sich gleich in der Naehe, wobei es auch echt schoene Campmoeglichkeiten im Park gibt, wie z.B. Bakers Point. Der Park hiess mal Asbestos NP, da er auf der Asbestos Range liegt, wurde aber aufgrund des klangvollen Names umgenannt in Narawntapu.
    • Neu

      Gerade beim Narawntapu ist unheimlich viel Wildfe, ja. Wir konnte keine 100 Meter in der Nacht fahren, ohne ein Tier an oder auf der Straße zu sehen. Wir hatten ein Quartier rund 40 Kilometer enfernt und haben fast eineinhalb Stunden benötigt vom Narawntapu dorthin. Und sogar auf unserem Hotelparkplatz saß ein Wallabee :D
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