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Geschrieben von daluk am 08.12.2007 um 14:48:

  Kakadu National Park

Anreise und Infrastruktur

Der Kakadu Nationalpark befindet sich im Northern Territory, 2-3 Autostunden und ca. 200km oestlich von Darwin. Der Nationalpark hat eine Groesse von fast 20.000 Quadratkilometern und ist aehnlich gross wie Wales (oder halb so gross wie die Schweiz).

Zu erreichen ist der Kakadu Nationalpark von Darwin ueber den Arnhem Highway oder ueber Katherine und Pine Creek ueber den Kakadu Highway.
Die einzige Ortschaft innerhalb des Nationalparks ist Jabiru, 250km oestlich von Darwin.

Der Ort wurde vor Anfang der 80er Jahre gegruendet als Stuetzpunkt fuer die Minenarbeiter der Ranger Uranmine, die sich etwa 12km oestlich von Jabiru befindet.
Die Ranger Uranmine ist die einzige momentan in Betrieb befindliche Mine innerhalb des Parks, allerdings gibt es noch eine weitere gesonderte Pacht, Jabiluka, die somit ebenfalls nicht Teil des Nationalparks ist.
Koongarra Mineral Lease ist nach vielen Jahren des Widerstands gegen Minenmagnate nun offiziell Teil des Nationalparks.

Informationen vor Ort

Besucher sollten es auf keinen Fall versaeumen, das Bowali Visitor Centre bei Jabiru (am Kakadu Highway) zu besuchen, um sich vor Ort ueber Strassenzustaende, Sehenswuerdigkeiten in den einzelnen Distrikten und das Seasonal Ranger Program an verschiedenen Orten im Park zu informieren.
Wer einen mehrtaegigen Bushwalk plant, sollte sich UNBEDINGT beim Permit Officer des Besucherzentrums informieren, ob eine besondere Genehmigung erforderlich und welche Ausruestung erforderlich ist!
Umfangreiche Informationen bieten auch die offizielle KAKADU NATIONAL PARK-Website und die neue
PARKS AUSTRALIA-Website

Bowali Telefon: ( 08 ) 8938 1120

Karte - Kakadu National Park

Park Entry Fee

Achtung! Seit dem 01. April 2010 werden wieder Parkeintrittsgebuehren erhoben (diese waren im Jahr 2004 abgeschafft worden).

Die Gebuehr beatraegt $ 25.00 fuer Erwachsene.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben weiterhin freien Eintritt.

Territorians, soweit sie sich als solche ausweisen koennen, sind von dieser Regelung befreit.
Naeheres z.B. auf unserem Blog!

Wer versaeumt hat seinen Pass vor der Anreise zu erstehen, kann dies in Bowali (s.o.) nachholen. 'Compliance Officers', die im Park unterwegs sind, sind befugt nach diesen Paessen zu fragen und auf Nachloesung zu bestehen.
Diese Compliance Officers sind uebrigens ebenfalls berechtigt Bussgeldbescheide auszustellen fuer illegales Campieren und ander Verstoesse des EPBC (Environment Protection and Biodiversity Conservation Act 1999).

Hotel-/ Motel Unterkunft, Campingplaetze (powered sites)

Ein Bett fuer die Nacht findet der geneigte Reisende z.B. hier:

Aurora Kakadu Resort, South Alligator
http://www.auroraresorts.com.au/display.asp?Property_ID=2

Aurora Kakadu Lodge, Jabiru
http://www.auroraresorts.com.au/display.asp?Property_ID=14

Lakeview Park, Jabiru
http://www.lakeviewkakadu.com.au/

Gagudju Crocodile Holiday Inn, Jabiru
http://www.ichotelsgroup.com/h/d/hi/1/en/hotel/jabgg?_requestid=299920

Gagudju Lodge Cooinda
http://www.gagudju-dreaming.com/Gagudju-Camping-Cooinda/Rooms.aspx

Goymarr Tourist Park, frueher Mary River Roadhouse


Camping

Der Nationalpark bietet zahlreiche Campingmoeglichkeiten, dabei sind zwei Kategorien von Zelt-/Campingplaetzen zu unterscheiden.
Einfache Bushcamps wie z.B. Four Mile Hole, Jim Jim Billabong, Sandy Billabong, Alligator Billabong, Kambolgie Creek (Liste ist nicht vollstaendig, siehe Karte!) verfuegen ueber Komposttoiletten und Feuerplaetze. Duschen/ fliessendes Wasser gibt es hier nicht, dafuer ist die Uebernachtung guenstig. Bushcamps ohne Toiletten sind kostenlos waehrend die mit Kompsttoiletten ausgestatteten camping areas mit
$ 5.00 pro Person pro Nacht und nase zu Buche schlagen.

Andere Plaetze (Merl, Muirella Park, Garnamarr, Mardugal, Gunlom) verfuegen ueber gepflegte Stellplaetze, Toiletten- und Duschblocks, Feuerplaetze und teilweise Abschnitte in denen Generatoren betrieben werden duerfen.
Auf diesen Plaetzen kassiert der Zeltplatzmanager pro Nacht und Nase $10.00 (Kinder unter 16 Jahren uebernachten auch weiterhin kostenlos).

Einige dieser Plaetze koennen auch waehrend der Regenzeit genutzt werden, wenn sich kein Manager vor Ort befindet. Registrierungen dann bitte in die bereitgestellten 'honesty boxes' (meist in Naehe der WCs).

Edit: Ueberarbeitet 2013



Geschrieben von daluk am 08.12.2007 um 14:52:

 

Kurze Geschichte des Nationalparks

Kakadu ist ein Nationalpark, der seine heutige Groesse in Stufen erlangt hat. Die erste Stufe des Nationalparks wurde am 05 April 1979 gegruendet. Zugrunde lagen die Naturschutzgebiete Woolwonga Aboriginal Reserve und Alligator Rivers Wildlife Sanctuary.
Einhergehend mit der Rueckgabe von Land an die Ureinwohner der Region wurde der Park in zwei Stufen (1984 und 1987) erweitert.

Internationale Bedeutung des Parks

Seit dem Jahr 1992 befindet sich das komplette Gebiet des Nationalparks auf den Listen der UNESCO fuer Weltkulturerbe – und zwar sowohl fuer seinen kulturellen Reichtum als auch fuer seine Naturschoenheit und Artenvielfalt.

Der Park verfuegt ueber eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren, eine Vielfalt an verschiedenen Lebensraeumen und Landschaftsformen, und er ist von einzigartiger Schoenheit.

Durch Unterzeichnen verschiedener Vetraege, wie z.B. der Ramsar Convention, die sich auf internationealem Niveau um den Schutz von Feuchtgebieten und Zugvoegeln verdient macht, verpflichtete sich die Australische Regierung, diese Lebensraeume zu schuetzen und zu bewahren.

Der Park ist ausserdem die Heimat von heute etwa 500 Ureinwohnern, die im Gebiet des Nationalparks verteilt in kleinen Siedlungen, sogenannten ”Outstations”, leben. Bininj und Mungguy (so bezeichnen sich die Aborigines selber in den heute noch im Park gesprochenen Sprachen), gehoeren einer Kultur an, deren Urspruenge auf diesem Kontinent zwischen 50.000 und 70.000 Jahren zurueckreichen. Auch heute noch besteht eine enge Verbindung zwischen Bininj/ Mungguy, der Natur, ihrer Spiritualitaet und den Geschichten ihrer Ahnen.

Mehr als 5000 Felsgalerien mit Malereien und archaeologischen Funden sind bisher registriert, ein gewaltiges Zeugnis der Kreativitaet und eine Zeitreise in verschiedene Epochen und stilistische Ausdrucksmittel.



Geschrieben von daluk am 08.12.2007 um 14:53:

 

Landschaftsformen

Sehr oft hoeren wir von Besuchern, dass sie die Reise in den Park fast nicht angetreten haetten, da sie von anderen Reisenden informiert wurden, ein Abstecher in den Kakadu Nationalpark sei nicht lohnenswert.

Ungluecklicherweise verlaesst die Mehrzahl der Besucher die asphaltierten Highways nur fuer zwei oder drei kurze Abstecher zu den Hauptattraktionen Ubirr, Nourlangie Rock und Yellow Water. Total verschlossen bleibt diesen Reisenden daher die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaftsformen und Habitats abseits des Hauptbesucherstroms.

Waehrend Arnhem- und Kakadu Highway groesstenteils durch das offene Savannen-Buschland der Koolpinyah Formation fuehren, um ganzjaehrig die Zufahrt garantieren zu koennen, finden sich fuenf weitere nennenswerte Landschaftsformen in Kakadu.

Fuenf Flusssysteme (Mary River, Wildman River, West-, South- und East Alligator Rivers) schlaengeln sich durch den Park, bilden gen Norden weitlaeufige Feuchtgebiete und muenden im mangrovengesaeumten Watt.
Auch Gardangarl (Field Island) und Djidbordu (Barron Island), zwei dem South Alligator River vorgelagerte Inseln, zaehlen zum Kakadu Nationalpark.

Der South Aligator River ist insbesondere fuer Biologen von grosser Bedeutung, da er sich in seiner Gesamtheit, vom Ursprung auf dem Arnhemlandplateau nahe der Grenze zum Nitmiluk Nationalpark bis zur Muendung (etwa 280km Laenge) innerhalb des Nationalparks befindet und eine Anzahl unterschiedlicher Landschaftsformen durchfliesst. Als klarer Frischwasserstrom macht er seinen Weg von den Sandsteinfelsen des Plateaus hinab, gesaeumt von dichten Monsunregenwaldabschnitten, verbunden mit einer Reihe von Billabongs flussbawaerts, bis er etwa 100km von der Kueste entfernt zu einem breiten Brackwasserstrom wird, der unter dem Einfluss der immensen Gezeiten steht und taeglich grosse Mengen Silt mit sich ins Meer hinausfuehrt.

Die Felsformationen des Arnhemland Escarpments und Sandsteinplateaus erstreckt sich auf einer Laenge von ueber 500km, vom Norden Arnhmenlands bis hinunter nach Katherine.
Ausleger wie Ubirr und Burrunguy (Nourlangie Rock), einst Teil der Steilkueste eines grossen Binnenmeers, wurden waehrend des Mesozoikums durch Erosion vom “Festland” getrennt.

Im suedlichen Huegeln und Basins des Nationalparks, ist der Kombolgie Sandstein Graniteinschluessen vielerorts gewichen, die vor ueber 2,5 Milliarden Jahren unter der Erdkruste geformt wurden. Beweise von Vulkantaetigkeit lassen sich u.a. finden am Aussichtspunkt von Bukbukluk und entlang der Yurmikmik-Pfade.

Die Bildung des Arnhemlandplateaus laesst sich auf etwa 1,65 Milliarden Jahre zurueckdatieren, als grosse Urstroeme ueber einen langen Zeitraum hinweg Sand in ihren Seichten ablagerten, Schicht um Schicht, der unter grossem Druck schliesslich zu Fels von etwa 1km Staerke komprimiert wurde. Fossilien sind in dieser Formation, die zu einer der aeltesten sichtbaren Gesteinsformationen der Welt gehoert, nicht. Allerdings lassen sich an vielen Stellen Rippeln und Kieseleinschluesse beobachten.
Die Frischwasser-Feuchtgebiete und Mangrovensuempfe Kakadus haben erst vor etwa 7000 Jahren angefangen sich zu formen.

Ein Abstecher “off the beaten track” lohnt sich, um Billabongs, Monsun-Regenwaelder und das “Stone Country” des Arnhemlandplateaus und seiner Auslaeufer mit seinen unterschiedlichen Bewohnern genauer unter die Lupe zu nehmen.




Flora und Fauna

Kakadus Pflanzenwelt befindet sich unter der artenreichsten aller Nationalparks Australiens. Ein direktes Resultat der vielfaeltigen Landschaftsformen und Habitats, sind bisher etwa 1700 Spezies von Botanikern beschrieben worden.

Mehr als 180 Arten sind einzigartig und nirgendwo sonst in der Welt zu finden – und daher natuerlich besonders selten und schuetzenswert.

Entlang des Sandsteinmassivs, in engen Schluchten, die ganzjaehrig Feuchtigkeit und Schutz bieten, kann man einen grossen, schattenspendenen Baum finden, der ueber keinen gemeinen Namen verfuegt. Von den Bininj wird er “Anbinik” genannt, Botaniker kennen ihn als Allosyncarpia ternata. Unter seinem dichten Laubwerk ernaehrt sich Ptilinopus cinctus, eine Taubenart, von Feigen und Fruechten der Carpentaria Palme.
Auch das Black Wallaroo (Macropus bernardus) ist in diesem und keinem anderen Habitat ansaessig.

Alle Pflanzen und Tiere, die entlang des Arnhemland Plateaus ihren Lebensraum haben, muessen extrem anpassungsfaehig und genuegsam sein, um mit dem kargen Boden, der extremen Hitze und den klimatischen Extremen zwischen Trocken- und Regenzeit leben zu koennen.



Geschrieben von daluk am 08.12.2007 um 14:57:

 

Jahreszeiten

BOM - Langzeit-Wetterbeobachtungen

The Seasons of Kakadu

Die Aborigines in Kakadu vetrauen auf einen altbewaehrten Kalender, der sich an Veraenderungen in der Natur orientiert und ueber sechs verschiedene Jahreszeiten verfuegt.

Gudjewg – Monsun

Ende Dezember bis Mitte/ Ende Maerz

In dieser Jahreszeit faellt der meiste Niederschlag.
Mehrfach taeglich heftige Schauer im Wechsel mit tagelangem Dauerregen.
Billabongs, Fluesse und Feuchtgebiete sind zum Ueberlaufen voll, Ueberschwemmungen sind nicht selten. Das Speergras ist gruen und erreicht schwindelnde Hoehen von ueber 3m.

Banggerreng – Erntezeit

Mitte/ Ende Maerz – Ende April

“Knock ‘em down storms”, die die Samen des Speergrases waehrend der letzten schweren Gewitterstuerme der Regenzeit von den Halmen reissen. Viele Baeume tragen nun ihre Fruechte, Barramundi beissen!



Yegge – Kuehlere Jahreszeit - Trockenzeit

Mitte/ Ende April bis Mitte Juni

Nur noch vereinzelte Gewitter und Schauer bei weiterhin hohe Luftfeuchtigkeit bei zunehmend blaume Himmel. Yams und Buschkartoffeln sind nun reif. Kleinere Wasserlaeufe trocknen aus. Auf allen Billabongs bluehen die Seerosen.

Wurrgeng – Kalte Jahreszeit

Mitte/ Ende Juni bis Mitte/ Ende August

Niedrige Luftfeuchtigkeit, kuehle Naechte, der Geruch von Grasfeuern liegt in der Luft.
Die Jahreszeit fuer mehtaegige Bushwalks und Camping. Die jungen Spaltfussgaense (Anseranas semipalmata) sind nun fluegge und die Jagdsaison beginnt.

Gurrung – Heisse Trockenzeit

Mitte/ Ende August – Ende September (oder spaeter)

Die Tagestemperaturen steigen an, der heisse, trockene Nachmittagswind “Mahbilil” trocknet die Feuchtgebiete aus. Die beste Jahreszeit fuer Ornithologen, Wasservoegel versammeln sich an den schrumofenden Wasserflaechen. Langhalschildkroeten (Chelodina rugosa) und Leistenkrokodile (Crocodylus porosus) graben sich im Sumpf ein, um auf den Regen der Monsunzeit zu warten.

Gunumeleng – Build-up oder Vormonsunzeit - Regenzeit

Ende September bis Ende Dezember

Tagestemperaturen knacken die 40-Grad-Grenze, die Sandsteinfelsen des Plateaus verwandeln sich in einen Hochofen.
Die Luftfeuchtigkeit steigt und Wetterleuchten auf dem fernen Plateau wird zum allabendlichen Spektakel.
Bininj suchen in den ausgetrockneten Feuchtgebieten weiterhin nach Schildkroeten und Arafura file snakes (Acrochordus arafurae).






Geschrieben von daluk am 08.12.2007 um 15:09:

 

Distrikte

Die Groesse des Nationalparks macht es erforderlich, ihn in insgesamt 5 Distrikte zu unterteilen. Jeder Distrikt verfuegt ueber eine Ranger Station, die im Notfall Anlaufpunkt sein sollte bzw. ueber ECD (Emergency Call Devices) erreichbar ist:

South Alligator (SA), East Alligator (EA), Head Quarters/ Nourlangie (HQ), Jim Jim (JJ), Mary River (MR).

Das Hauptquartier befindet sich in der Naehe von Jabiru, siehe oben: Bowali Visitor Centre.

Sehenswuerdigkeiten gegliedert nach Distrikten:

South Alligator

Wer ueber einen 4WD und ein Zelt und einen Freund mit Boot verfuegt, sollte waehrend der trockenen Monate unbedingt einen Ausflug zum Four Mile Hole unternehmen!



Einen Ausflug zur Kueste zum Waldak Irrmbal (West Alligator Head) sollte man vorausschauend planen, nach einer spaeten Regenzeit kann die Allradpiste bis weit ins Jahr hinein unpassierbar sein.

ACHTUNG! Unbedingt Sicherheitshinweise am "Zeltplatz" beachten – Krokodile sind eine reale Gefahr!

Gungarre Walk -- South Alligator
Rundwanderweg (3,6km) durch Monsunregenwald und entlang des Anggardabal Billabong. Insektenschutzmittel nicht vergessen!

Red Lily Billabong, Bucket Billabong, Alligator Billabong
Fuer diese Allradstrecke, die nur waehrend der Trockenzeit passierbar ist, benoetigt man unbedingt einen Schnorchel – dies ist keine Strecke, die man mit einem Toyota RAV4 oder Suzuki Jimny zu bewaeltigen versuchen sollte!



Mamukala
(bei Ueberflutung geschlossen)
Waehrend Gurrung ist Mamukala ein wahres Mekka fuer Vogelfreunde – ein absolutes Muss!



East Alligator


Ubirr

Ein absolutes Muss fuer jeden Kakadu-Besucher!
Die schoensten Beispiele der unterschiedlichen Kunstepochen finden sich hier in den Galerien,
die Aussicht ueber die Nadab Floodplain ist unvergesslich.
Waehrend der Trockenzeit ist der Lookout zum Sonnenuntergang ziemlich ueberlaufen (Alternativen finden sich im HQ/Nourlangie District), trotzdem sollte man sich von einem Besuch nicht abschrecken lassen.



ACHTUNG!

Unbedingt sollte man auf den Wegen bleiben, Barrieren nicht ueberwinden und Alkohol im Fahrzeug lassen!



ACHTUNG!
Vom 1. Dezember bis 31 Maerz hat die Oeffentlicheit nur von 14:00 Uhr bis Sonnenuntergang Zugang. Wer ausserhalb dieser Zeiten Ubirr besuchen moechte, kann sich fuer naehere Informationen per PN an mich wenden!
Voraussetzung ist natuerlich, dass die Oenpelli Road befahrbar ist.

Zwischen dem 1. April und dem 30. November Zutritt von 8:30 Uhr bis Sonnenuntergang (gilt auch fuer Nourlangie Rock).

Manngarre
Dieser kurze Rundwanderweg (1,5km) durch dichten Regenwald ist besonders wahrend der heisseren Tageszeit empfehlenswert.



Bardedjilidji (nur in der Trockenzeit)
Ein 2,5km Rundweg durch Sandstein-Auslaeufer und entlang des East Alligator River. Der geneigte Beobachter kann auf diesem einfachen Rundwanderweg, fuer den man etwa 2 Stunden einrechnen sollte, Felsmalereien und Petrophassa rufipennis (die Chestnut-quilled Rock Pidgeon, eine weitere endemische Spezies) entdecken.
Fuer den agilen Besucher empfiehlt sich hier der “Sandstone and River Bushwalk” , der sich an den Bardedjilidji Walk anschliesst. Bei 6,5km Laenge sollte man gut 4 Stunden veranschlagen.



Guluyambi Cruise
http://www.guluyambi.com.au/


Nourlangie

Burrungui (Nourlangie Rock)
ist die Hauptattraktion des Distrikts, wunderschoene Felsmalereien juengeren Datums (1962/63) lassen sich hier begutachten. Auch der Aufstieg (kurz und schmerzlos) zum Gunwarrdewarrdeh Lookout ist lohnend! Von hier hat man einen herrlichen Ausblick auf das Arnhemlandplateau mit seinen herausragenden Landmarks wie Namarrgon Dreaming.

Anbangbang Billabong
Wer “Crocodile Dundee” mit Musse gesehen hat, wird hier eine der Kulissen wiedererkennen.
Waehrend der Trockenzeit bietet sich eine kurze Wanderung um den Billabong vor einem Mittagessen an einem der Picknicktische an.

Nawurlandja Lookout
Die Alternative zum Sonnenuntergang in Ubirr!
Ein kurzer (600m) Anstieg zum Aussichtspunkt lohnt sich immer und immer wieder – auch waehrend der Regenzeit zu empfehlen!



Nanguluwur
Wer einen Spaziergang (1,7km einfache Entfernung) durchs Buschland nicht scheut, kommt hier auf den vollen Kunstgenuss!
Zugaenglich auch in der Regenzeit.



Gubara
Dieser insgesamt 6km lange Wanderweg ist mein absoluter Geheimtipp fuer die Regenzeit – bis weit hinein in den Mai! Nicht nur ist die einfache Wanderund durch Buschland hinein in den Monsun-Regenwald einfach nur schoen – ein erfrischendes Bad in Leistenkrokodil-freiem Wasser wartet im “Garten Eden”!



Das Kakadu Culture Camp
befindet sich ebenfalls im Nourlangie District, am Djarradjin Billabong (Muirella Park).

Hier kann man waehrend der Trockenzeit erleben, wie Bininj seit vielen tausend Jahre in dieser Region leben und vielleicht sogar an einer naechtlichen Bootstour mit einem Mitglied des Hunter-Clans teilnehmen.

Sandy Billabong
Die Trockenzeit hat eindeutig begonnen, wenn wir das erste Mal unser Lager hier aufschlagen. Seit vielen Jahren hat unsere Familie einen Lieblings-Zeltplatz am Sandy Billabong (4WD ist erforderlich!).



Jim Jim District

Ngurrungurrudjba (Yellow Water)
Bootsfahrten sollten mindestens 1-2 Tage im Voraus gebucht werden, besonders waehrend der Trockenzeit sind die Sonnenauf- und –untergangstouren zeitig ausgebucht!

Trockenzeit Fahrplan (April – November, Preise Stand Mai 2012)
• 6:45 am - 2 hours ($99.00 fuer Erwachsene, $70.00 fuer Kinder, 4-15 Jahre, inkl. Fruehstuecksbuffet im Restaurant im Anschluss an die Tour)
• 9:00 am - 2 hours ($88.00 fuer Erwachsene, $60.00 fuer Kinder, 4-15 Jahre)
• 11:30 am - 1 1/2 hours ($68.00 fuer Erwachsene, $47.00 fuer Kinder, 4-15 Jahre)
• 1:15 pm - 1 1/2 hours
• 2:45 pm - 1 1/2 hours
• 4:30 pm - 2 hours

Regenzeit Fahrplan 1 November 2012 - 31 March 2013
• 6.45 am - 2 hours
• 11.30 am - 1 1/2 hours
• 13.15 pm - 1 1/2 hours
• 16.30 pm - 1 1/2 hours



TIPP: Eine qualitativ hochwertige jedoch weitaus preisguenstigere Alternative zur Yellow Water Cruise ist eine Wetland Cruise auf dem Corroboree Billabong. Wer von Darwin ueber den Arnhem Highway anreist, biegt kurz hinter der Corroboree Park Tavern links ab und erreicht den Billabong in wenigen Minuten.

Ebenfalls ueber die Gagudju Lodge Cooinda zu buchen ist ein Nachmittag mit Animal Tracks
Wer glaubt, das “wahre Kakadu” bereits erlebt zu haben, sollte es nicht versaeumen, einen Nachmittag mit unseren Freunden auf der Kakadu Buffalo Farm zu verbringen und bei Sonnenuntergang in der Floodplain, begleitet von zigtausend Spaltfussgaensen, Aboriginal bush tucker zu geniessen. Juni bis Oktober.





Warradjan Aboriginal Cultural Centre
Unweit der Gagudju Lodge Cooinda gelegen ist dieses Zentrum eindeutig ein Besuch wert, die Kunst- und Gebrauchsgegenstaende in der Ausstellung wurde mit viel Liebe von den Mitgliedern des Murrumbur-Clans zusammengetragen!



Geschrieben von daluk am 08.12.2007 um 15:15:

 

Jim Jim Falls und Twin Falls

Jim Jim Falls und Twin Falls in ihrer vollen Pracht zu erleben ist nur waehrend der Regenzeit moeglich -- und nur aus der Luft.

Scenic Flights werden angeboten von
Kakadu Air und The Scenic Flight Company.



Zufahrt nur waehrend der Trockenzeit (Juni bis November, abhaengig von Wetterbedingungen)
Fuer die Zufahrt benoetigt man einen 4WD mit ausreichend Bodenfreiheit.
Etwa 45km suedlich von Jabiru findet man den Abzweig zu Jim Jim Falls und Twin Falls.

Knapp 48km geht die Fahrt ueber eine mehr oder weniger holprige Schotterpiste (Zufahrt nur waehrend der Trockenzeit, der Grader ist ca. einmal im Monat auf der Strecke).

Am Ende der der Schotterpiste befindet sich Garnamarr, einer der Zeltplaetze mit fliessend Wasser und Duschen, es empfiehlt sich, beim Besuch dieser Gegend 1-2 Naechte hier einzuplanen.

Ist ein Besuch der Twin Falls geplant, kann man beim Campground Manager die Tickets fuer die Bootsfahrt in der Schlucht erstehen ($12.50 pro Person, Stand Dezember 2007).

ACHTUNG! Hier sollte man auch vor der Weiterfahrt sicherstellen, dass sich das Fahrzeug im Allradmodus befindet!

Jim Jim Falls
Ein Wanderweg (900m einfache Entfernung, unwegsames Terrain) fuehrt vom Parkplatz am Jim Jim Creek entlang zum Wasserfall. Folgt den orangefarbenen Pfeilen zum Pool unterm Wasserfall oder zum Sandstrand.

Jim Jim Falls fliesst nur zu Beginn der Trockenzeit und dann erst gegen Jahresende wieder, wenn die ersten starken Regenfaelle die Zulaeufe auf dem Plateau wieder aufgefuellt haben.
Ein Besuch lohnt sich aber auch mitten in der Trockenzeit, die Szenerie ist einfach umwerfend!



Als Halbtagesmarsch empfiehlt sich der Barrk Marlam Walk (nur gut ausgeruestet mit reichlich Trinkwasser, Ersthelferkit, usw.) hinauf aufs Plateau, oberhalb der Wasserfaelle. Der Weg ist anstrengend und nur waehrend der kuehleren Monate frueh am Morgen empfehlenswert.

Twin Falls
Kurz vor Jim Jim Falls befindet sich der Abzweig zu den Twin Falls. Der Jim Jim Creek muss auf dem Weg durchfahren warden, ein Schnorchel ist unbedingt erforderlich!

ACHTUNG! Nicht alle Mietwagenfirmen erlauben das Befahren dieser Strecke!

Nach weiteren 7km gelangt man zum Parkplatz, wo man waehrend der heissen Jahreszeit unbedingt seine Trinkwasserflaschen mit Wasser aus dem grossen Wassertank auffuellen sollte.
Merke: 1l Fluessigkeit pro Person per Stunde sollte mitgefuehrt werden!

Ein kurzer Fussweg fuehrt zum Twin Falls Creek. Von hier legt eine kleine Faehre ab, die auf Bedarfsbasis Passagiere die Schlucht hinauf und hinunter befoerdert. Nach weiteren 400-500m Fussweg durch unwegsames Terrain hat man den Strand am Fusse der Twin Falls erreicht.



ACHTUNG! Wegen der Gefahr von Leistenkrokodilen in der Schlucht ist das Schwimmen hier bis auf Weiteres untersagt!

Auch hier gibt es eine alternative Wanderroute hinauf aufs Arnhmelandplateau oberhalb der Faelle (ca. 3km einfache Entfernung). Der Anstieg ist steil – aber die Erfahrung ist einzigartig!
Auch diese Wanderung sollte nur waehrend der kuehleren Monate unternommen werden.



Anmerkung:
Wer sich diesen Ausflug nicht ohne fachkundige Fuehrung zutraut, darf sich auch gerne vertrauensvoll per PN an mich wenden oder auf die Animation in meiner Signatur klicken.

Maguk (Barramundi Gorge)
Zu erreichen ist dieses Kleinod ueber den Kakadu Highway, etwa 40km suedlich vom Cooinda-Abzweig.
Nach 12km ueber 4WD-Strecke gelangt man zum Parkplatz (Bushcamping moeglich, Vorsicht im teilweise recht hohen Gras!).

Ein etwa 2km langer Wanderweg fuehrt am Creek entlang (einmal muss man die Schuhe ausziehen, wenn man zum Plunge Pool wandern will) zu einem Wasserfall, der ganzjaehrig fliesst.
Das Schwimmen ist oberhalb des Wasserfalls moeglich, ebenso im bereits erwaehnten Plunge Pool.




Mary River

Gunlom
Elf Kilometer entfernt von der suedlichen Grenze des Nationalparks befindet sich der Abzweig zu Gunlom (Waterfall Creek, auch als UDP Falls bekannt).



Etwa 40km ueber Schotter fuehren zu einer der Hauptattraktionen des Parks.
Auch wenn der Wasserfall waehrend der Trockenzeit zum Rinnsal verkuemmert, lohnt sich der Abstecher hierher, Das Bad im Pool unter den Faellen ist erholsam, der kurze aber steile Aufstieg zu den Kaskaden oberhalb ist lohnenswert! Auch hier kann man waehrend der Trockenzeit gefahrlos baden.



Ein 4WD ist fuer diese Fahrt empfohlen aber nicht unbedingt erforderlich (abhaengig von der Jahreszeit und Streckenbeschaffenheit).
Meist ist ein Besuch ab Ostern moeglich, Regenfaelle auf dem Plateau und ansteigende Wasserpegel des South Alligator Rivers bestimmen hier das Ende der Saison.

Yurmikmik
Etwa auf halbem Weg nach Gunlom (Waterfall Creek) befindet sich ein kleiner Parkplatz, Startpunkt fuer mehrere Wanderungen unterschiedlicher Laenge, die besonders in der Regenzeit lohnenswert sind.
Der kuerzeste Spaziergang (1km einfache Entfernung) fuehrt zum Boulder Creek, hier ist ein Rundgang moeglich, waehrend der Regenzeit laden eine Reihe von Kaskaden zum Abkuehlen im frischen, krokodilfreien Nass ein.



Motor Car Falls
Bis weit in die Trockenzeit hinein lohnt sich der Fussmarsch zu diesem Wasserfall.
Nicht nur ist das Schwimmen in krokodilfreiem Gewaesser hier moeglich (VORSICHT! Waehrend des Beginns der Regenzeit (November – Januar) koennen hier Sturzfluten und starke Stroemungen zur Gefahr werden!).



Auf der Wanderung sind mit ein bisschen Glueck und Geduld Gouldsamadinen und Hooded Parrots beobachten (beide Vogelarten sind gefaehrdet und nur an wenigen Orten in freier Wildbahn zu sehen!)

Rockhole
Am Fusse des Ikoymarrwa Lookouts, unweit der suedlichen Grenze des Parks, befindet sich ein Abzweig, der ueber eine holprige 4WD-Piste zu einem kleinen Paradies fuehrt. Die Strecke ist nur etwa 1km lang und kann zu Fuss zurueckgelegt wwerden, vorsicht allerdings beim Parken des Fahrzeugs am Rand des Kakadu Highways! Diese Piste ist absolut nicht fuer normale Kleinwagen geeignet!




Anmerkung:
Die Rechte zu allen Texten und Bildern liegen bei mir!

Bitte scheut euch nicht Fragen zu stellen oder meine Ausfuehrungen zu kommentieren. Dieser Beitrag erhebt keine Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Ich bin gerne bereit, naehere Informationen zu bestimmten Themen zu geben, sollte dies erwuenscht sein.

Wie bereits an anderer Stelle erwaehnt:
Es tut mir in der Seele weh, wenn Leute von weit her anreisen und entaeuscht wieder abziehen -- weil sie schlecht oder unzureichend beraten waren.



Geschrieben von rabe am 08.12.2007 um 17:50:

 

G'day daluk!
Das ist wirklich Super mit deiner genauen Beschreibung über Kakadu National Park. Wie sagte immer Hans Rosenthal (das ist Spitze)



Geschrieben von pauline am 08.12.2007 um 22:21:

  RE: Kakadu National Park

Hi daluk,

Wenn ich nicht schon 3x im Kakadu gewesen wäre, spätestens nach deinem Beitrag hier würde ich mich aufmachen. Wirklich herrlich beschrieben und bebildert. Waren erst Ende Oktober dort und fanden es mal wieder supergut.
Vor allem mit einem 4WD hat man genug Möglichkeiten, sich entlegendste Ecken weitab vom Massentourismus anzuschauen. In vielen bushcamps waren wir allein. Konnten in der Dunkelheit mit starkem Scheinwerfer den Krokodilen zuschauen (oder auch nur ihre Augen sehen).
Ich liebe den Kakadu, jedesmal, wenn wir in Darwin sind, steht er und seine enge Umgebung (diesmal Mary River) auf unserem Reiseplan.
Wem der Kakadu nicht gefällt, der hatte entweder das Pech, nur im Rahmen einer Reisegruppe die über Asphalt zu erreichenden Plätze in kurzer Zeit zu besichtigen. Oder hatte die Augen und Ohren nicht geöffnet.
unglücklich

Gruss
pauline



Geschrieben von Tom-my am 14.03.2008 um 13:02:

  Kakadu

Hi Daluk,

deine Ausführungen sind der Hammer...
Ich würde mich am liesten in den Kakadu beamen. Ich glaube ich werde unsere Tourenpläne für die kommende Reise noch einmal über den Haufen schmeissen

Grüsse

Tom-my



Geschrieben von Landjunge am 14.03.2008 um 14:16:

 

Hallo, hab jetzt nicht alles gelesen, aber kann jedem nur empfehlen in den Kakadu NP zu gehen, das ist der Hammer! Wir waren mit Aussie Adventures dort, 5 Tage, super Zeit, super Typ als Guide! Davor noch ordentlich Bier eingekauft und jeden Tag selbst Essen mit gemacht. Einfach ein traumhaftes Erlebniss!

EDIT: In Jabiru waren wir auch, ich glaub, da haben wir an so nem kleinen Park am Fluß Mittag gemacht!



Geschrieben von daluk am 15.03.2008 um 03:33:

 

Danke fuer euer Feedback! fröhlich
Ich habe uebrigens gerade noch ein paar Ergaenzungen und Updates vorgenommen und die Bilder auf eine annehmbare Groesse zurechtgestutzt.

@ Landjunge
Der Lake Jabiru ist ein kuenstlich angelegtes Naherholungsgebiet, dessen Park vor Cyclone Monica im April 2006 reichlich Schatten bot. In ein paar Jahren wird's hoffentlich dort wieder ein bisschen einladender sein.



Geschrieben von Bluey am 10.04.2008 um 14:17:

 

Auch von mir ein grosses Dankeschön für diesen Thread, Daluk!
Gubara und Motor Car Falls sind bereits vorgemerkt! Freude

Nun kann ich auf den einschlägigen Karten nichts zum Ikkoimarrwa Lookout bzw. Rockhole finden, und der einzige Google Treffer zu Ikkoimarrwa führt... zu diesem Thread zurück fröhlich
Ist damit vielleicht der Buklukluk Lookout gemeint?



Geschrieben von swagmanneke am 10.04.2008 um 15:31:

  Kakadu National Park

@Daluk

danke fur die schone fotos. nachsten trip muss woll unbedingt ins Norden sein.



Geschrieben von fernweh am 10.04.2008 um 15:39:

 

Wow - was für schöne Bilder - und die tolle Beschreibung. Warum bin ich denn da jetzt erst drüber gestolpert? Wahnsinn... danke.



Geschrieben von daluk am 10.04.2008 um 22:24:

 

Zitat:
Original von Bluey
Nun kann ich auf den einschlägigen Karten nichts zum Ikkoimarrwa Lookout bzw. Rockhole finden, und der einzige Google Treffer zu Ikkoimarrwa führt... zu diesem Thread zurück fröhlich
Ist damit vielleicht der Buklukluk Lookout gemeint?


Nein, Bukbukluk befindet sich einige Kilometer weiter noerdlich.
Ikkoymarrwa befindet sich wenige hundert Meter suedlich der Mary River Ranger Station, dort wo's vom Escarpment hinunter geht.
Am Fuss der Klippen fuehrt ein schmaler 4WD Track zum Rockhole.

Hab' gerade nicht viel Zeit, die Saison hat begonnen...ich schau heute Abend mal, ob ich einen entsprechenden Kartenausschnitt finde.



Geschrieben von white stripes am 10.04.2008 um 22:45:

 

Supertoller Bericht.
Habe alle Staaten Australiens bereist und kann Kakadu NP als einen der Highlights nur bestätigen!



Geschrieben von daluk am 11.04.2008 um 13:06:

 

Bluey, bei unseren Freunden von ExplorOz gibt's mal wieder Hilfe.
Augenzwinkern



Geschrieben von Bluey am 11.04.2008 um 14:04:

 

Danke Daluk, jetzt sollte auch ich es finden smile

In diesem Zusammenhang, sieh mal http://www.environment.gov.au/parks/publications/kakadu/pubs/070315-industry-update.pdf unterhalb der Mitte von Seite 2: Wie muss man sich das vorstellen wenn die "temporary measure" dann vorbei, d.h. Gubara wieder offen ist? Bedeutet dies dass der Access Track zum Rockhole offiziell für alle Besucher gesperrt wird, oder gilt das nur für Tour Operators?



Geschrieben von ditido am 11.04.2008 um 15:50:

 

Gelöscht



Geschrieben von daluk am 11.04.2008 um 22:41:

 

Zitat:
Original von Bluey
Danke Daluk, jetzt sollte auch ich es finden smile

In diesem Zusammenhang, sieh mal http://www.environment.gov.au/parks/publications/kakadu/pubs/070315-industry-update.pdf unterhalb der Mitte von Seite 2: Wie muss man sich das vorstellen wenn die "temporary measure" dann vorbei, d.h. Gubara wieder offen ist? Bedeutet dies dass der Access Track zum Rockhole offiziell für alle Besucher gesperrt wird, oder gilt das nur für Tour Operators?

Bluey, das gilt tatsaechlich nur fuer Tour Operators. Nur eine handvoll Operators hat das Rockhole in ihrem "commercial tour operators permit", weil's eben wirklich nur ein kleines Fleckchen ist, das mit drei Tourgruppen zur gleichen Zeit schon hoffnungslos ueberrannt waere.

@ ditido
Der Beatrice Hill liegt am Adelaide River, etwa 100km von der Grenze zum Kakadu Nationalpark entfernt, daher habe ich das "Window on the Wetlands" auch in meinem Beitrag nicht erwaehnt.

Buladjang -- oder Sickness Country -- befindet sich im suedlichen Teil des Parks und bezeichnet den Abschnitt des Escarpments zwischen Gunlom und Gimbat/ Coronation Hill. Im suedlichen Teil des Parks sind mittlerweile alle Minenpachten ausgelaufen, das Land wurde dem Nationalpark einverleibt.

Und was die Sache mit den Abwaessern aus der Ranger Mine in das Magela System angeht...
...dazu gebe ich dir gerne naehere Auskunft, wenn ich von meinem heutigen Ausflug ins Sickness Country zurueckgekehrt bin.
großes Grinsen


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