Drohne

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    • Hi Zusammen,

      wie sieht es in Australien aktuell mit Quadrocoptern aus, um Videoaufnahmen zu privaten Zwecken aufzunehmen? Hat da jemand Erfahrungen?
      Was darf man und was nicht?
      Gibt es da vielleicht irgendwo eine Aussagekräftige Internetseite mit aktuellen Infos?

      Wir überlegen uns so ein Ding für unsere Reise anzuschaffen, deshalb wäre es blöd wenn man es kaum nutzen kann und nur unnötig Platz wegnimmt...... :D
    • Hallo exodos

      In den von uns besuchten NPs von West Australien habe ich immer das Schild gesehen, das keine privaten Drohnen benutzt werden dürfen (ist mir aufgefallen weil ich aktuell auch mit einem Quadrokopter liebäugle).

      Wie es sonst aussieht, kann ich dir allerdings nicht sagen.
    • Hallo,

      Es besteht auf jeden fall eine Haftpflicht Versicherungs Pficht überall. Also überprüft vorher eure Haftplicht Versicherungen oder schließt eine ab bevor Ihr eine Kauft.
      Den das Geld muss man auf dauer auch mit einplanen... 80-180 Euro pro Jahr an kosten,.

      Es war Windiger als ich dachte an vielen stellen an der Ost Küste. Habe dann oft nicht Fliegen lassen.

      Hier ist das was ich gefunden habe bevor wir gingen im Dez. 2016

      my-road.de/drohnen-gesetze-in-ozeanien/
      casa.gov.au/aircraft/standard-…remotely-piloted-aircraft
      Würde keine Kaufen die mehr als 2 kg 2,5 kg wiegt dann bleibt man aus vielen sachen raus.



      Habe das so wie hier in Deutschland bewertet.

      Und das Wort Beach in Swimming beach bewertet.... Da man sehr wenig in QLD Baden kann. Kann man fast überall Fliegen lassen, wo keiner ist.

      LG Thommy
      Dateien
      www.outbackspaetzle.de
      2006/2007/2009-2010/2013/2014_1/2014_2/2016_1 /2016_2 / 2017/1 / 2018/1 - Nov. - Jan.2019 ^^
      <3 84 Wochen, ca. 82 000km, ein HZJ75R seid 2009 :flag

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Thommyix ()

    • Zwar werden die Teile immer beliebter, doch kann man sich potentiell Riesenaerger einhandeln.
      Die meisten Nationalparks arbeiten gerade an 'drone policies' und bringen langsam Licht in die Grauzonen. In den meisten Nationalparks ist (und war) der private Spass (mit guten Gruenden) untersagt, kommerziell nur mit Genehmigung.
      Mein Rat: Lasst es bleiben und geniesst die Natur mit all euren Sinnen.
      Never
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      and wisdom another
    • Nachdem ich mich u.a. dank den Videos von Caracinous oder SchweizOr ebenfalls mit dem Thema befasst habe (das wird teuer... X( ), hier noch eine Übersicht über die aktuelle Lage in Nationalparks bzw. Reserves:
      KLICK

      Dazu gilt es anzumerken:
      1.) Nur in etwas mehr als der Hälfte der NT Parks & Reserves sind private "recreational" Flüge mit schrifltlicher Genehmigung überhaupt möglich. In vielen Parks gilt (häufig wegen "cultural considerations" oder auch wegen der Nähe zu Airstrips) ein generelles Verbot, Details siehe hier.
      2.) Kakadu und Uluru/Kata Tjuta sind keine NT Parks sondern Commonwealth managed (Parks Australia) - in beiden gilt ein generelles Verbot.
      3.) Wie dieses administrative Genehmigungsverfahren in WA und NSW in der Praxis konkret ablaufen soll, ist noch etwas schleierhaft.
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    • Obwohl ich meine Drohne noch gar nicht habe (Lieferrückstand) und noch nicht weiss ob ich sie dieses Jahr überhaupt nach DU mitnehme, habe ich gestern aus lauter Neugier an NT Parks and Wildlife ein ausgefülltes Antragsformular für eine entsprechende Fluggenehmigung gesendet.

      Tja, gerade vorhin habe ich meinen Permit wie beantragt (1 Monat gültig für die erlaubten Parks) per Mail als PDF bereits zurück erhalten. Kostenlos. Keine Rückfragen. Man wird lediglich zusätzlich gebeten, die entsprechenden Park Ranger vorgängig zu kontaktieren für den Fall von Aerial Burnings oder anderen speziellen Anlässen.

      Zumindest bei den NT Parks scheint die Angelegenheit also nicht umständlicher zu sein als z.B. mit einem Transit Permit für die Great Central Road...
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    • DJI Mavic Pro, siehe PM ;)
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    • Das ist auch momentan die Beste, vom PreisLeistungs Verhältnis.

      Bin auch hin und her gerissen, aber die Frage ist doch auch, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das mitbekommt?
      Grüssle
      Richy
    • Richy schrieb:

      Bin auch hin und her gerissen, aber die Frage ist doch auch, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das mitbekommt?
      Och, die Wahrscheinlichket ist schon nicht sooo gering... :D

      Mein Rat: Lass es bleiben!
      Wenn du von Darwin kommend auf deinem Weg nach WA z.B. einen Schlenker durch den Kakadu NP planst um dort dein Fluggeraet auszupacken, riskierst du eine Geldstrafe von $1800 (Verstoss gegen EPBC Reg 12.27).
      In den letzten ein-zwei Jahren hat man im Park versucht Aufklaerungsarbeit zu leisten und an den Verstand der Besucher zu appellieren - leider nicht immer mit Erfolg. Vielleicht hilft ja doch nur Abschreckung? ;(
      Never
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    • Bedeutend mehr Verstand hinsichtlich Luftaufnahmen über Commonwealth Parks beweist man, indem man sich für die von Parks Australia aktiv beworbene (und deswegen wohl umweltfreundlichere) Alternative entscheidet:

      Helikopterflüge!
      Solche Heliflüge sind auch garantiert KEINE "Public Nuisance" im Sinne von EPBC Reg 12.27.

      (Sorry Daluk, konnte einfach nicht anders ;) )
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    • Bluey schrieb:

      (Sorry Daluk, konnte einfach nicht anders ;) )
      Und ich dann jetzt auch nicht. ;)

      Es geht tatsaechlich nicht nur um die Umweltfreundlichkeit (Reg 12.27 gibt's schon seit ueber 17 Jahren und Rundfluege ueber den Nationalpark noch viel laenger).

      Auch werden die Rundfluege vom Park nicht 'aktiv beworben', es wird den Fluggesellschaften lediglich (wie allen anderen akkreditierten Touranbietern auch), eine Moeglichkeit geboten ihre Dienste anzubieten - hilft dem potentiellen Besucher ja auch bei der Planung.
      Wie gesagt, Rundfluege gibt's schon lange, was aber nicht heisst, dass die einfach rumfliegen durefen, wo sie wollen. Flugrouten und -hoehen sind festgelegt, sodass Siedlungen, sacred sites und andere sensible Gebiete nicht angeflogen werden. Dazu gibt's saisonale Routen, sobald z.B. der geneigte Parkbenutzer per 4WD und zu Fuss Richtung Jim Jim und Twin Falls stapfen kann, werden die Flugplaene geaendert. Mehr dazu (inklusive genehmigter Flugrouten) gibt's hier: environment.gov.au/resource/fl…ment-kakadu-national-park
      Falls sich jemans durch einen Flieger gestoert fuehlt im Park, duerfen Details gerne an Kakadunationalpark@environment.gov.au weitergegeben werden.

      Innerhalb der Parkverwaltung ist man sich im Klaren darueber, dass Drohnen durchaus ihre Daseinsberechtigung haben, besonders, wenn es um Forschung geht und Monitoring.
      Ein paar meiner Kollegen haben mittlerweile ihre Pilotenscheine und benutzen Drohnen z.B. in Feuchtgebieten um die Verbreitung von invasiven 'Unkraeutern' zu ueberwachen... die Moeglichkeiten sind enorm.
      Allerdings sind vor jedem Einsatz Konsultationen mit TOs (traditional owners) erforderlich und generell sollten Bininj/Munnguy anwesend sein, wenn Drohnen im Park benutzt werden.

      In den letzten paar Jahren ist es immer wieder vorgekommen, dass Besucher ihre Drohnen in der Schlucht von Jim Jim geflogen haben, sehr zum Unmut derer, die mit ihren Kindern im Beach Pool plantschten. Einmal haette es fast eine handfeste Auseinandersetzung gegeben.
      Ubirr, anderes Szenario: Eine Gruppe von Besuchern versuchte einem der Njanjma Rangern zu lauschen waehrend eines Vortrags bei den Namarrkan Sisters - und dauernd flog dieses Teil ueber ihren Koepfen hinweg.
      Einem 'Cowboy' ist sein Fluggeraet abgestuerzt, in den Anbangbang Billabong... die Bergung gestaltete sich schwierig.

      Und dann muss man sich einfach ab und zu vor Augen halten, dass Kakadu Aboriginal Land ist, mit einer langen Geschichte und starken kulturellen Bindungen - bissi Respekt hat noch Keinem geschadet. ^^
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    • Vielen Dank Daluk für den ausführlichen Beitrag! :thumbup:

      Die geschilderten Fälle bei Jim Jim und Ubirr sind in der Tat nicht tolerierbar, weil damit nicht bloss gegen diese 17-jährige (und somit im Kontext von RC Helikoptern / Flugzeugen geschriebene) Reg 12.27, sondern in erster Linie auch gegen die weiter oben erwähnten CASA Drone Regulations krass verstossen wurde!
      Denn mit 30m Mindestabstand zu Personengruppen ist ein lateraler Abstand unabhängig von der Flughöhe gemeint, und nicht etwa die Mindesthöhe über deren Köpfe. Egal ob Nationalpark oder nicht.
      Nur können oder wollen dies gewisse Idioten offenbar nicht begreifen.

      Weil Drohnen im Laufe der technischen Entwicklung immer kompakter, leichter und damit auch leiser werden würde es somit prinzipiell reichen, anstelle eines generellen Verbots in Reg 12.27 "bloss" einen Verstoss gegen die CASA Regulations unter 1800$ Strafe zu stellen + die Missachtung von allgemeingültigen Fotoverboten bei "culturally sensitive" Sites. Letztere sollten lediglich allenfalls deutlich kommunizert werden, bzw. gewisse Gebiete könnten deswegen auch durchaus generell zur No-Fly-Zone deklariert werden.

      Es ist nur so dass ich schon mehrmals im Kakadu ganz alleine in Situationen unterwegs war, wo mir eine kurze Filmsequenz aus der Luft durchaus angebracht bzw. respektvoll (vorbehaltlich mir unbekannten Sacred Sites) vorgekommen wäre. Etwa oberhalb Maguk, oberhalb der Twin Falls oder sogar beim Gunlom Top Pool.

      Respektvolles Verhalten ist in National Parks besonders wichtig, da sind wir uns wohl einig. Sei es als Drohnenpilot, 4WD Hero mit Camper Trailer inkl. Generator, oder Tour Guide vom Typ Kampfsau mit seiner johlenden und Selfie-Stick-bewehrten Gästeschar. :)
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    • Also hier noch mein Erfahrungsbericht, weil ich letztes Jahr (wie im Video zu sehen) ebenfalls eine Drohne dabei hatte. Ich muss zugeben, das ich von dem Verboten nichts wusse, ich habe mich vrogängig aber fälschlicherweise auch nicht mit dieser Frage auseinander gesetzt. Klar, unwissen schützt vor Strafe nicht. Aber ich habe kein einziges "negatives Feedback" erhalten.

      Ich habe an folgenden Orten Flüge "gewagt":
      - 14 Miles Beach
      - Windjana Gorge
      - 80 Miles Beach
      - Karijini NP
      - Bungle Bungles
      - Cape Tribulation

      An allen Orten waren wir aber alleine Unterwegs. Wenn nicht (z.B. 14 Miles Beach) habe ich mich vorgängig bei unseren Platznachbarn informiert, ob sie es stören würde. Bungle Bungles ist uns z.B. ein älteres Paar entgegen gekommen welche sehr interessiert an der Drone waren. Ich habe beide zum ausprobieren etwas rumfliegen lassen, was sie sehr begeistert hat.
      Ich hätte an unzähligen Orten gerne weitere Luftaufnahmen gemacht und hatte die Drohne mehr oder weniger immer dabei. Sobald Leute auch dort waren, habe ich allerdings auf ein Flug verzichtet. Auch an Orten wo Leute am Baden waren, habe ich (ohne Nachfragen) darauf verzichtet - nach mir hat das auch mit Anstand zu tun. In der Bell Gorge auf der GRR waren wir mit einer Jungen Familie am baden, als eine Drohne (von oben gesteuert)lange hin und her geflogen ist. Mich hat es nicht gestört, aber ich hätte mich das selber nicht getraut. An Orten wo bereits Verbotstafeln aufgestellt sind (z.B. im Red Center) habe ich selbstverständich auch darauf verzichtet.