Routenplanung Perth-Perth

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    • Mystery schrieb:

      Kannst du was zu der Strecke Mount Augustus/Kennedy Range NP sagen? Wie anspruchsvoll ist das? Bzw von Mount AUgustus zum Kennedy Range gibt es ja 2 Strecken, die möglich wären, gibt es eine, die ihr eher empfehlen würdet? Oder den Teil ganz streichen und lieber die zweite Variante wählen?
      Ich bin 2011 die Variante Mt. Augustus - Cobra Station - Cobra Gifford Creek Rd - Ullawarra Rd gefahren.
      War damals eher rauh mit etwas holprigen Bachbett-Querungen, aber ok zu fahren. Wie bereits erwähnt hängt's jeweils davon ab, wann der letzte Grader durch ist.

      Mt. Augustus auf jeden Fall machen! IMHO viel spektakulärer als z.B. der Cape Range NP und vor.allem nicht so überlaufen. Die Wanderung auf den Gipfel am Morgen so früh wie möglich in Angriff nehmen, weil dann liegt wenigstens der erste steile Anstieg noch im Schatten.

      Gleich 3 Tage für den Kalbarri NP finde ich etwas gar grosszügig geplant, zwei Tage reichen dort locker.
      LIFT UM FOOT - PUTTUM BACK DOWN
    • Hallo Bluey,

      danke, dann lasse ich den Mount Augustus auf jeden Fall drin und wir spendieren ihm ggfs spontan noch einen Tag mehr, den wir dann dem Kalbarri klauen ;) Der war nämlich eigentlich schon ein Ziel, was ich unbedingt sehen wollte, war nur unsicher wegen der wenigen Tankstellen und Straßenverhältnisse.
      Kennedy Range würde ich auch gerne machen, da gucken wir dann denke ich einfach vor Ort wie die Straßenverhältnisse aussehen und ob es noch Sprit an der Tankstelle in Mount Augustus gibt, so dass wir die Strecke schaffen. Der Apollo hat ja leider einen recht kleinen Tank, trotz der Zusatzkanister... Danke auf jeden Fall für deine damalige Route und den Tipp für die Wanderung, die behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf!
    • Falls Dein Exemplar auf Gravel Roads (d.h. mit sinnvollen 70-80km/h) nicht mehr als 11L/100 km säuft, solltest Du insgesamt etwa 1000km Reichweite haben. Das müsste von Tom Price her via Mt. Augustus (+ 1x um den Felsen rum), Cobra, Mangaroon, Lyons River und Abstecher zum Kennedy Ranges Campground eigentlich bis Gascoyne Junction reichen.
      Zumal dort angeblich die 2010 weggeschwemmte Tankstelle inzwischen wieder aufgebaut worden sei. :)

      Solltest Du einen Hilux der aktuellsten Generation (ab 2016) kriegen, dann folgender Tipp:
      Die analoge Tankanzeige ist (angeblich serienmässig) sehr "pessimistich", d.h. zeigt bereits leer an wenn noch rund 20L im Tank sind.
      Da die Apollos offensichtlich nicht mit der sehr präzisen digitalen Durchschnittsverbrauchs-Anzeige ausgestattet sind ("DISP" Knopf auf der rechten Seite des Steuerrads so wie beim Britz Outback), lohnt es sich deswegen sicher, ab Reisebeginn bei jedem Tankstopp jeweils Dieselmenge, gefahrene km sowie Bedingungen wie Durchschnittsgeschwindigkeit oder Gegenwind(!) genau zu notieren, um so ein besseres Gefühl für die tatsächlichen Trinkgewohnheiten und somit auch Reichweite des Gefährts zu erhalten.
      LIFT UM FOOT - PUTTUM BACK DOWN
    • Hey Bluey
      Danke für den Tipp, das werden wir auf jeden Fall machen!

      Ob es ein Hilux wird weiß ich noch nicht 100%, eigentlich hatte ich aber schon mit ihm geliebäugelt. Aber Matte schreibt, dass man für den Francois Peron einen 4WD mit hoher Bodenfreiheit hat und der Hilux da nicht so sinnvoll wäre.
      Allerdings hab ich auch schon einige Berichte gesehen, wo die Leute mit dem Adventurer durch den Francois Peron fahren und das scheinbar ohne Probleme funktioniert hat...
    • Mystery schrieb:

      Allerdings hab ich auch schon einige Berichte gesehen, wo die Leute mit dem Adventurer durch den Francois Peron fahren und das scheinbar ohne Probleme funktioniert hat...
      Wir haben da 2012 auch Leute mit dem Adventure gesehen. Allerdings besser nachsehen, ob Apollo das noch genehmigt.
      Gruß
      @nna
    • Hi, wir waren 2013 mit einem Adventure Camper von Apollo im Peron NP ( besser gesagt wir waren mit 3 solcher Fahrzeuge) unterwegs und wir hatten mit keinem der Fahrzeuge dort Probleme.
      Wir haben den Reifendruck entsprechend angepasst und sind umsichtig gefahren, da gab es keine Probleme ( und wir waren 4 WD Newbies).

      Was wir aber bei allen 3 Apollos hatten: Unser Fahrzeug war damals brandneu, also Bj 2012/13 - der Tank liegt so dämlich, dass wir an der Tanke anfangs öfter das Problem hatten, dass der Tankstutzen sich nicht richtig ansetzen ließ bzw, dass einfach Benzin "rauslief". An mehreren Tankstellen sagte man uns, dass dies öfter vorkäme bei dem Modell. Wir haben dann ein Brett geholt ( also eher gefunden :)), was wir dann immer unter den Reifen gelegt haben , damit das Auto schräg steht . Danach ist nix mehr passiert. Ob die heute immer noch so gebaut sind weiß ich nicht, aber falls ihr das auch habt habt ihr wenigstens schon mal was davon gehört :)
    • Hi

      Vielen Dank für die Info! Dann fährt man doch nochmal mit einem besseren Gefühl, wenn man weiß das es schon andere geschafft haben.

      Bin ja mal gespannt, ob das Problem mit dem Tank mittlerweile gelöst ist, falls nicht werden wir aber an deinen Rat zurückdenken und gleich irgendwo ein Brett mitnehmen, danke!

      LG
    • hallo,
      so ein etwas stärkeres Brett sollte man eh dabei haben um es als unterlage für den Wagenheber im gelände, speziell im tiefen sand, zu haben.
      so ein Brett hat mri bei vielen Reifenpannen im outback sehr geholfen.
      und noch ein tipp für den francois peron:
      vermeidet herald bight im osten als campground. dort ist sehr tiefer sand und man fährt sich dort sehr leicht fest - wie ich zu meinem leidwesen :D feststellen musste.
      da halfen auch nicht Brett usw. , sondern nur noch ausgraben, da meine desert queen total mit dem unterboden auflag (hatte eine schaufel dabei wayne ).
      ciao
      michael
      michael
    • Mystery schrieb:

      Hallo

      ohje, die arme desert queen! Ich nehme aber an, dass sie es gut überstanden hat.
      Den CG werde ich dann auf jeden Fall vermeiden!

      LG
      ohja, das hat sie gut überstanden. nur mich hat das unendlich viel schweiß gekostet.
      das problem war, dass ich, dort angekommen, anhalten musste um nach einem geeigneten standplatz zu schauen - und dann ging nichts mehr :cursing: - schaufel mal feinkörnigen mehlartigen sand zu seite, der rutscht von überall nach :D :D :D :D
      ciao
      michael
      michael
    • desert queen schrieb:

      vermeidet herald bight im osten als campground. dort ist sehr tiefer sand und man fährt sich dort sehr leicht fest -
      Herald Bight empfand ich eh nicht als den schönsten Fleck. Daher habe ich auch die CG's auf der Westseite empfohlen.

      .... und Hilux ist nicht gleich Hilux und der Tiefsand ist auch nicht alle Tage gleich. Das kann schon auch klappen. ;)
      Vermeide wenns kritisch wird auf jeden Fall dass du schalten musst. Niedriger Gang und nicht an Vortrieb verlieren....
      RIDE ON for IT'S A LONG WAY TO THE TOP...
    • Hallo,

      wir waren nun im Dezember das drittemal im Cape Peron NP, die letzten male sind wir nur ganz nach vorne gefahren, nie links und recht abgebogen.
      Das haben wir diesmal anders gemacht. Als erstes fuhren wir mit 22 PSI von euch gerade beschriebenen herald bight Strand an. Bis zum Strand selber war alles nicht so das Problem.
      Aber am Strand selber merkte ich das stehen bleiben keine gute ist, so bin ich zügig links gefahren (mit etwas bangel) bis nach ca. 400m ein kleiner Steine fleck kam.
      Dort haben wir angehalten rum gedreht. Und eine Stunde lang bei 40 Grand eine mittagspause gemacht. Toller fleckchen Erde. Vor dem losfahren habe ich auf 16 PSI alle vier
      runter gelassen. Und siehe da ....alles kein probleme mein Toyota HZJ75 fuhr wie immer auf schienen durch den Tiefsand.
      Das wichtige ist auch mittags den Reifen Druck auf 16-18 PSI zu haben mit heissen Reifen...

      Wir können die anderen Buchten alle im Cape Peron alle samt empfehlen.. es war ein traum.. mal dort gewesen zu sein...die Stille und ganz alleine im Camp. mit dem Sternenhimmel.
      Die tollen viele Tiere zu sehen.... ein erlebnis... (Wind könnte weniger sein)

      Hier der link zu unserer Tour..
      event.gps-live-tracking.com/tr…ow=true&autoFollowZoom=12

      scollt nach Australien zum Cape Peron und Ihr werdet sehen wo wir unterwegs waren....

      Liebe Grüße,
      Die Outbackspaetzle
      outbackspaetzle.jimdo.com/
      2006/2007/2009-2010/2013/2014_1/2014_2/2016_1 /2016_2 / 2017/1 :flag
      75 Wochen, ca. 70 000km, ein HZJ75R seid 2009
    • Hey!

      Ja, auf Cape Peron freue ich mich auch schon sehr. Hoffentlich müssen wir uns nicht ausgraben, aber wir haben ja so viele super Tipps bekommen, das das alles bestimmt gut klappen wird! Und ein bischen Abenteuer soll ja auch dabei sein, wo bleibt sonst der Spass? :)
    • Hallo!

      Ich wollte ein kurzes Update zu unserer Reise geben, die jetzt doch schon dieses Jahr startet!
      Wir starten Ende September und kommen Anfang November wieder zurück. Gebucht habe ich, aufgrund besserer Alternativen und Preisleistung den Apollo Adventurer.
      Die Route bleibt in etwa bestehen, nur dass ich die Reihenfolge etwas verdrehe und wir gleich zu Beginn in Richtung Mount Augustus/Kennedy Range steuern, um dort hoffentlich nicht die ganz heißen Temperaturen zu erwischen.

      Jetzt beschäftige ich mich gerade mit den verschiedenen Möglichkeiten vom Reifendruck ab und aufpumpen. Ganz ohne Kompressor fahren möchte ich nicht, da der Apollo ja nur ein Ersatzrad dabei hat und ich das im Optimalfall nicht benutzen möchte ;)
      Das Forum schlägt vor in DU einen Kompressor zu kaufen, allerdings ist die Empfehlung von 2011 und jegliche Links sind nicht mehr vorhanden. Ist das noch aktuell, oder soll ich doch lieber was aus Deutschland mitbringen? Welcher Kompressor ist denn eurer Meinung gut geeignet? Zu lange möchte ich natürlich nicht rumstehen und auf das Aufpumpen warten, zuviel Geld ausgeben will ich aber auch nicht.
      Für jegliche Tipps bin ich dankbar!

      LG
    • Hi,

      einen kleinen Kompressor bekommst Du in jedem 4x4-Shop oder aber auch AutoBarn, o.ä. Ich hatte mal einen in Broome für ca. 150 AUD gekauft, geht aber bestimmt auch billiger unter 100 AUD.

      Probiert unbedingt aus, ob der Wagenheber auch funktioniert. Habe hier in den letzten zwei Wochen in der Gegend Darwin->Broome->Darwin gleich zwei Apollo-Kunden aushelfen müssen. (An den Fahrzeugen kann man leider keinen high-lift jack verwenden)

      Schaut Euch das Auto auch unbedingt ganz genau an bevor Ihr vom Hof fahrt (z.B. auch die Bremsen), die meisten Fahrzeuge die ich hier zuletzt gesehen habe, sahen mir sehr gut gebraucht aus, was mir beide o.g. Paare auch sehr eindrücklich bestätigt haben (wenn ich das mal so umschreiben soll )...

      Grüße vom letzten Abend im warmen Darwin

      Oliver
      Cammeray, Sydney (ex München)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von haumdaucha_zwoa ()