Suche Job und Immobilie

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Suche Job und Immobilie

      Hallo zusammen!

      Meine Zukünftige Frau und ich arbeiten seit ca. 5 Jahren am Ausstieg.
      Bisher haben wir ca. 100.000euro angesammelt.
      Dazu kommt mein kleiner CNC Workshop mit etwa 130.000 euro, der zur Selbstständigkeit (Nebengewerbe) mit muss.

      Ich versuche nun die Grätsche zwischen VISA Immobilie und Arbeitsplatz zu schlagen.
      Jetzt musste ich feststellen, dass es ohne Connections ein harter Brocken ist, eine Immobilie inclusive Arbeitsplatz in der
      nähe zu finden, der einen dann auch sponsorn will.

      Jetzt wäre ich auf der Suche nach Unterstützung, die nicht unbedankt bleiben soll!

      Bevor ich hier jetzt alles mit Quallifikationen zu pflastere, was eh keiner mehr liest, bitte einfach melden, wer helfen möchte.
      Ich sende dann alle Unterlagen per Mail.


      Vielen Dank und Grüße!

      Thomas
    • "...falls das überhaupt ernst gemeint ist..."

      Das ist auch so ein Grund weshalb ich erst gar nicht mehr ins Detail gehe, und keine Ellen langen Texte schreibe, die eh keiner mehr liest.

      Ich suche Leute die vor Ort einen Überblick über Arbeits- und Immobilienmarkt haben. Ende!
      Ich habe nicht vor unser neues Leben "Auf Verdacht" über Internetinformationen zu planen.
      Ebenso kann ich nicht 10 mal im Jahr runter fliegen, wenn sich eine Kombination gut an hört.

      Ich habe lange genug versucht, diese Kombinatin ohne Hilfe hin zu bekommen.
      Jetzt gestehe ich mir eben ein, dass es auf diesem Weg sinnvoller ist.
    • Hallo Thomas,
      soweit ich das beurteilen kann, wirst du in diesem Forum niemanden finden, der dir in deiner Sache behilflich sein kann.
      So wie dein Post formuliert ist, wird sich niemand wirklich dafür interessieren, dir zu helfen. Du solltest dir deine direkte deutsche Art ein klein bißchen abschminken. Wirkt arrogant, auch wenn du das wahrscheinlich gar nicht so meinst.
      Sorry, daß ich das so knallhart sagen muss, aber nach über 35 Jahren in Australien weiß ich, wovon ich rede.
      Ciao Frieda
      -----------------------------------------------------------------------------------
      everything comes gradually and at its appointed hour (Ovid)

      Historic Albany
    • Hallo Minni,

      ich bin auch eher mit sehr viel Skepsis den Weg in Richtung Forum gegangen. Und fühle mich bei sowas auch nicht wohl.

      Aber anscheinend lag ich falsch. Ich habe nach einem Tag schon 3pms mit Kontakten zu Firmen bekommen.

      Das "direkte" habe ich mir wie beschrieben nur angewöhnt, weil ich in anderen Bereichen die Erfahrung gemacht habe, dass ab einer gewissen Länge erst gar nicht mehr gelesen wird.

      Ich würde gerne lange und ausführlich über alles plaudern. Und tatsächlich ist das auch der Grund, warum ich aus diesem politisch gestrickten und menschenfremden Land raus will.
      Ich habe meine Karriere hier über nette Leute und Kontakte gemacht, die mir die Möglichkeit gaben, mich zu beweisen.
      Dies stirbt mit jedem Jahr mehr, und deutschland besteht nur noch aus Papier und Zahlen, in denen ein einzelner Mensch nichts mehr wert ist.
      Mit dem Verlust meiner Position durch das Auswandern gebe ich hier sehr viel auf. Denn auf dem Papier bin ich nicht viel wert.
      Um so wichtiger ist es mir, dass ich bei diesem Schritt in ein anderes Land alle Optionen genutzt habe.

      Blind los zu laufen ist mir einfach zu gefärlich.
    • Meine Packung Senf dazu:

      Erstmal gibt es hier bestimmt einige qualifizierte Forumianer die dir auch entspr. Info's geben können.
      Selbst suchen wirst du auf jeden Fall auch müssen weil ja jeder "Fall" individuell anders gestrickt ist.

      Ich würde hier doch noch alles reinschreiben was hilfreich für eine hilfreiche Antwort erscheint.
      Dann solltest Du entspr. Zeit abwarten bis Antworten reinfließen...

      Allerdings wirst du, wenn du wegen pers. Problemen Deutschland verlassen willst, ähnliche Dinge auch in OZ oder sonstwo erleben.
      Einige sind nach DownUnder ausgewandert weil es in Deutschland sooooo schlimm ist, und die Menschen sind soo doof und und und.
      Das Ende vom Lied war dann: einige kamen zurück, einige sind weitergewandert auf der Suche und einige blieben in OZ, allerdings unglücklich.
      ABER ich kenn auch viele die dort glücklich geworden sind.
      Das ist eben eine Typesache, völig individuell.

      Auf keinen Fall würde ich voreilig einen von diesen Agenten beauftragen, da musst Du schon genau prüfen und vorab deine Chancen einschätzen.
      Sonst ist's nur rausgeschmissen Geld.
    • Hallo Gibor!

      Mich wundert ehrlich gesagt, dass schon nach dem ersten Tag Antworten kommen.

      Ich kenne Foren irgendwie ganz anders.
      - So knapp und sachlich wie möglich schreiben
      - Ja keine "Meinungen"
      - Warten bis der erste eine "Meinung" schreibt, und dann wird darüber getrollt.

      Darum versuche ich gerade, auch immer gleich zu antworten.

      Selbstverständlich suche ich auch selbst.
      Aber wie überall im Leben ist es fast immer besser sich ein zu gestehen, wenn man Hilfe braucht. Natürlich lernt man mehr, wenn man Fehler selber macht. Doch das hier ist mir etwas zu lebensentscheident.


      Die Leute sind EIN Teil. Und dazu gibt es noch viele weitere.
      Ein Punkt ist für mich ist auch, wie sehr dieses Land auf sich selbst acht gibt.
      Der Rest steht wohl schon hunderte male im Internet.

      Gut, dass du das mit den Agenten erwähnst.
      Das habe ich mir auch schon angeschaut.
      Da sind gleich mal 5.000 Euro für Dinge weg, die man auch so hin bekommt, wenn man sich rein hängt.
      Auf der anderen Seite bietet es wohl schon eine gewisse Sicherheit, wenn man mit Leuten in Kontakt tritt, die Tag täglich solche Prozesse abhandeln. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

      Meine größte Hoffnung liegt immer noch in einem Sponsoring....
      Wie wohl bei den meisten.
    • "Inclusive Immobilie" verkompliziert und erschwert einin ohnehin schon mehr als umfangreichen Prozess erheblich. Kann zwar sein, dass es da irgendwo Komplettpakete gibt, die Jobs mit Sponsorship, Haeuschen und leerem Workshop fuers Nebengewerbe vergeben, aber ich wuerde mich mental drauf vorbereiten dich erstmal nur auf das Wesentliche zu konzentrieren, sprich wie/wo bekomme ich Job/Visa/Sponsor. Natuerlich waere es viel besser fuer die Nerven, vor einem Ausstieg alles unter Dach und Fach zu haben, aber ich bekomme zunehmend den Eindruck, dass Bereitschaft zur Ungewissheit (Mut zur Luecke) haeufig zum Erfolg fuehrt.
    • CosMoe schrieb:

      ich bekomme zunehmend den Eindruck, dass Bereitschaft zur Ungewissheit (Mut zur Luecke) haeufig zum Erfolg fuehrt.
      Du hast es begriffen.

      Ich erlebte 2 Sorten von Menschen, die sich mit dem Auswandern befassten. Die Mehrheit redete und plante ueber Jahre und ist immer noch in Deutschland. Die Minderheit war sich der Risiken bewusst, aber machte einfach. Ist alles eine Frage der Persoenlichkeit und Risikobereitschaft. Who dares wins.

      Cheers
    • Zu Moritz: Ich bin vor 8 Jahren für nen Urlaub hergekommen, hab zufällig nen Jobangebot bekommen und bin dann einfach geblieben. So geht das manchmal. Wenn ich dann von Leuten höre, die schon fast verbittert den “Ausstieg” aus DE planen, läuft es mir immer kalt den Rücken herunter. Ist aber auch ein wenig diese deutsche, pessimistische Art, mit der ich nur noch wenig anfangen kann.
      Aber, als Warnung: Australien ist auch nicht das gelobte Land. Wenn ihr in DE alles scheisse findet, alles den Bach runtergeht, dann findet ihr das auch irgendwann hier der Fall. Naja, hier vielleicht mit nem Stubby am Strand ;)
      Ich glaube beide Länder ganz gut beurteilen zu können, und keines ist wirklich besser, nur anders. Bieten andere Dinge. Ich wünschte manchmal, hin und her zu wechseln ginge schneller als 20h Flug.

      Als letzten Tipp wiederhole ich nur, lass die Immobilie erst mal Immobilie sein. Job first, dann orientieren und dann nach nem Jahr oder so mal nach nem Haus gucken. Vielleicht ist die Blase ja dann auch geplatzt ( die Immobilienblase, nicht die vom Australientraum).
    • Moritz schrieb:

      Ich erlebte 2 Sorten von Menschen, die sich mit dem Auswandern befassten. Die Mehrheit redete und plante ueber Jahre und ist immer noch in Deutschland. Die Minderheit war sich der Risiken bewusst, aber machte einfach. Ist alles eine Frage der Persoenlichkeit und Risikobereitschaft. Who dares wins.
      Dem stimme ich nicht zu.

      Ich habe sicherlich ueber mehrere Jahre geplant, schon weil das Visum ewig dauert. Dazu dann mindestens ein weiteres halbes Jahr um einigermassen kontrolliert die Zelt abzubrechen. Gleiches gilt fuer die ueberwaeltigende Mehrheit der Expats, die ich hier im Laufe der Jahre so kennengelernt habe. Natuerlich lernt man auch mal einen spontan haengen-gebliebenen Backpacker kennen, aber unterm Strich ist mein Eindruck, dass die meisten Menschen ziemlich ausfuehrlich und gruendlich geplant haben. Wobei man dem Typ, der ewig plant und dann doch nicht kommt natuerlich nur sehr viel schwerer begegnen kann ;)

      Ganz spontan 'ich mach das einfach mal' ist mir noch nicht ueber den Weg gelaufen. Koennte aber natuerlich auch am Alter und Umfeld liegen.

      Im Gegensatz dazu der Text des OPs. Das klingt fuer mich - da wohl kein Troll - nach viel zu viel Naivitaet und zu wenig Information. Ich wuerde sowohl eine konkretere Vorstellung des Ziels (Ort?, Beruf?) als auch eine realistischere Priorisierung (Visa, ......... lange Pause ......., alles andere ausser Immobilie) erwarten. Wuensche aber natuerlich trotzdem alles Gute und viel Erfolg.
    • @Voxters
      „meine“ reihenfolge wäre an deiner stelle:
      1. wird deine ausbildung gesucht? wo?
        1. ja, dann pr
        2. nein, dann wars das ja schon fast
      2. wenn der cnc workshop mit soll und es weiterhin ein nebenerwerb sein soll, dann brauchts ein visum, dass business erlaubt (siehe 1.1)
      3. zielgegend raussuchen, die zu 1. und zu deinen vorstellungen von lebenshaltungskosten passt
        • viele regionale firmen suchen ihre zulieferer a la local first
      4. ohne regelmaessiges einkommen keine mortgage, also erstmal mieten
        • keine angst, die meisten mietwohnungen sind bruchbuden.
      5. ab an den strand, relaxen
      Adelaide, (ex München)
    • Vielleicht bin ich einfach nicht naiv genug ???

      Gerade dass ich die perfeckten Umstände suche ist natürlich mein größtes Problem.

      Ich sehe das so... ich bin jetzt 34 und Kapital wurde über Jahre zu dem Zweck aufgebaut.
      Eine Visa für Investoren (Internetinforationen also korrigiert mich, wenn ich falsch liege) kann man sich vergleichsweise
      einfach ergattern.
      Aber ich renne doch nicht drauf los, packe mein ganzes Geld in eine Idee und gehe dann gescheitert wieder nach Hause.
      Bis zum nächsten Anlauf bin ich dann 45.

      Hier in Deutschland baue ich knapp unterm GmbH Steuer-Radar kleine Hobbymaschinen alla Wabeco und Proxxon.
      Nur einen Tick mehr in den professionellen Bereich. Das würde vielleicht mit etwas Facebook hier und Twitter da zum Leben reichen.
      Sogar alle Komponenten die ich standardmäßig benötige wären in Australien billiger als hier und der Provit damit größer.

      Und dann?
      Es ist und bleibt ein Glücksspiel, dass nach dem Scheitern nicht mehr viel Spielraum lässt.

      Oder bin ich da einfach noch zu Deutsch? ;)
    • Hallo Thomas,

      bist du denn schon einmal längere Zeit in Australien gewesen ? Denn die Kombination Immobilienkauf/Arbeitsplatz mit Sponsoring erscheint mir mit nur 100.000 € recht optimistisch. Wir haben durch Freunde, die vor 6 Jahren ausgewandert sind, sehr viel hautnah mit bekommen
      Gruß
      @nna
    • Voxters schrieb:


      Aber ich renne doch nicht drauf los, packe mein ganzes Geld in eine Idee und gehe dann gescheitert wieder nach Hause.
      Auswandern bedeutet immer ein gewisses Risiko. Selbstverstaendlich besteht immer die Gefahr, dass du deine Errungenschaften wieder verlierst. Ohne Mut zum Risiko wird das nix, da bleibst du besser wo du bist. Risiko bedeutet aber auch Chance. Wenn du bereit bist deine Chancen zu nutzen und entsprechend flexibel agierst, dann kannst du hier auch ziemlich viel Erfolg haben. Haengt also ganz von dir ab...
      Cheers,
      Andy
    • @ @nna

      Das angesammelte Geld is Baldrian für die unknown unknowns.
      Reise, Verschiffen, Papiere, Organisation, Auto....
      Wie es dann mit dem Rest für die Immobilie läuft stellt sich erst heraus.
      Bzw. um mir davon ein Bild zu machen, bin ich in diesem Forum.

      Hier in DE z.B. habe ich eine verfallene 120m² Bruchbude mit 500m² Grund auf einer Versteigerung für 12.000€
      ergattert. Ab da hieß es eben zwei Jahre, jeden Tag nach der Arbeit noch mal 5-6 Stunden die Ärmel hochkrämpeln.
      Alles bis auf den blanken Stein entkernt, neue Fenster, neue Rohre neues Dach neue Isolierung.
      Bei deutscher Bauweise wegen -15Grad im Winter ein Kraftakt. Aber ich schaffe das auch ein Zweites mal.
      Die andere Variante ist (bei festem Arbeitsvertrag) eine Anzahlung für einen Kredit.
      Dann geht eben nicht jeden Monat Geld in Richtung Baumarkt sondern an die Bank.
      Nebenbei darf man einfach nur nicht verhungern ;)

      Wenn man nach Deutschland kommt, bekommt man erst mal Geld und wird jeden Monat versorgt.
      Ich bin so eingestelt, dass ich in ein Land gehe, in dem man mich garnicht haben will und ich mich mit jedem Schritt
      beweisen muss.


      AndyJ schrieb:

      Ohne Mut zum Risiko wird das nix, da bleibst du besser wo du bist.

      Stimmt! Sehen uns in zwei Tagen am Strand beim Relaxen! (Darf ich danach auf deiner Couch schlafen?)
    • Voxters schrieb:

      Hier in DE z.B. habe ich eine verfallene 120m² Bruchbude mit 500m² Grund auf einer Versteigerung für 12.000€
      ergattert.
      Ok, aber wo liegt das Haus ? Bestimmt nicht in einem Ballungszentrum, sondern auf dem flachen Land....Wie weit musst du zu deinem Arbeitsplatz pendeln ?

      Daher auch meine Frage, ob du schon mal länger in Australien gewesen bist ( .... hast du leider nicht beantwortet). Unsere Freunde haben für ein Haus gut 100 km von Perth entfernt um die 300.000 $ bezahlt. Das war auch eine Bruchbude, in der alles saniert werden musste. Und die 1 Mio €, die sie zur Verfügung hatten, wurde durch den schlechten Wechselkurs zu diesem Zeitpunkt fast halbiert.
      Gruß
      @nna
    • @ @nna

      Oh tut mir leid, nein war ich nicht.
      Ich würde aber auch nicht so weit gehen, zu sagen "Hey, ich habe 6 Monate hinter mich gebracht, jetzt bin ich Provi"
      Schon gleich 3mal nicht bei 7,5millionen km² wo jede größere Stadt Tage entfernt ist und andere Möglichkeiten bietet.

      Das geht nicht mal in DE. DARUM bin ich ja im Forum.
      Auch in DE muss man für Immobilien die Augen und Ohren offen halten, da nur etwa 60% am Markt auftauchen.
      Ich muss jetzt herausfinden, wie es dort unten funktioniert.

      Was ich über das Internet sehe, sind teilweise marode Steinhäuser ohne Innenleben mit Garten im Bereich von 60k - 150k.
      Jeweil mit 40-70km zur nächst größeren Stadt. Das stimmt mich natürlich optimistisch.
      Jetzt ist noch die Frage; was sich findet, wenn man tiefer gräbt und Leute trifft die Beziehungen haben.

      In Deutschland gab es (vor der Zeit der Geschäftsführer) sogar Firmenbesitzer, die Wohnsiedlungen angelegt haben.
      Damit rechne ich zwar jetzt kein bisschen. Aber wer sich nicht erkundigt, der erfährt auch nichts.

      Z.B. durfte ich erst lernen, dass es tatsächlich Firmen gibt, die sich auf ein Sponsoring einlassen.
      Ich hatte zwar schon davon gehört, es wirkte aber immer mehr wie eine Traumvorstellung statt Realität.
      Also eher Mythos statt "nur" unwarscheinlich.

      Und um es zu verdeutlichen:
      Ich bin in der Phase, in der ich über alle verfügbaren Wege so viel Information wie möglich zusammen trage.
      Den eigentlichen letzten Schritt sehe ich nicht nächste Woche Donnerstag. (Eher Samstag ;)