Roadtrip, Campen oder übernachten

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    • Je nach eurem Alter und eigenem Entertainmentlevel, würde ich das rote Zentrum beim ersten Trip nach Oz einfach weglassen, lieber mit nem PKW von Syd nach Cairns fahren und in Dorms im Backpacker schlafen, wo auch immer es euch gefällt.

      Durch die dort geknüpften Kontakte ergeben sich immer interessante Sachen und man muss sich nicht auch noch ums Entertainment kümmern.

      Ausserdem bekommt man dann von ner Grosstadt über Provinznester bis hin zu GBR und Regenwald genug Neues zu sehen und zu erleben.
      Adelaide, (ex München)
    • Vielen, vielen Dank für die tollen Antworten und Hinweise!

      So lässt sich eine schöne Reise formen und planen!

      Ich habe mich evtl etwas unglücklich ausgedrückt, wir wollen kein extrem Abenteuer im Outback erleben mit Seilwinde und Schaufel die weitesten Gegenden erkunden - dafür sind wir definitiv zu unerfahren und entspricht nicht ganz dem, wo wir uns vorstellen.

      Wir möchten einfach nicht nur die grossen Highways und Städte sehen, sondern von allem etwas, grosse Städte, Highways, die berühmten unsealed roads, etwas outback und Regenwald wäre natürlich toll, wobei hier ja die Zeit um Febraur wegen der Regenzeit etwas ungünstig ist denke ich?

      Der Vorschlag mit Cairns klint schön, aber ist hier nicht die Gefahr von überschwemmten Strassen und sehr viel Regen um diese Zeit?



      Der Ayears Rock muss nicht unbedingt sein, ein Mitglied von unserer Truppe hat nur einen sehr langen Wunsch, diesen zu sehen - ansonsten fliegen wir einfach vor der Abreise noch ein paar Tage dort hin und dann wieder zurück. Das lässt sich irgendwie einrichten. Es ging mehr darum, wenn es ein tolle Route für 5 Wochen gibt, welche den Ayears Rock inschliesst, würden wir natürlich diese nehmen.
    • Wie praktisch: ich kann @nna fast rund um zustimmen bis auf einen Punkt: In eurer Reisezeit ist nicht nur im Norden Regenzeit, sondern auch in Brisbane schuettet es schon mal ordentlich. ;)

      Ich würde an eurer Stelle den kleinsten Camper mieten, in dem ihr mit 4 Leuten sitzen könnt und ein billige 2P-Zelt dazu kaufen. Dann wuerde ich in Cairns starten und runter nach Sydney fahren.Von Cairns koennt ihr je nach Wetter einen Abstecher nach Chillagoe machen fuers Outbackfeeling. Als wir das letzte mal da waren war ein Teil der Strasse ungeteert, durfte aber mit dem Camper befahren werden. greatgreenway.com.au/ ist auch einen Blick wert. Auch immer mal wieder den braunen Schildern folgen.

      Keine Sorge, große Highways werdet ihr in Australien nicht soviel zu sehen bekommen. :D Achtung: Nicht alles was hier "Highway" heißt gleicht einer Autobahn. Viele sind nur mit einem 4WD und entsprechender Vorbereitung befahrbar.

      Regenwald und Wasserfaelle gibt es auch im Umland von Brisbane, Hinterland von Sunshine und Gold Coast. Ayers Rock wird mMn ueberbewertet, aber das sieht jeder anders. Wenn ihr in Cairns startet koennt ihr ja sehen, wie euch die Ostkueste gefällt und ggf von Sydney aus hin fliegen. Ein Zimmer $100 fuer 4 Leute gibt es hier und da - bei den billigen Absteigen wuerde ich allerdings lieber im Zelt schlafen...

      Viel Spass

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schnell-wech ()

    • Besten Dank für die Antworten.

      Wir haben nun zu 4. einen Flug nach Brisbane am 21. Januar gebucht und von Adelaide Zurück am 21. Februar - somit genau einen Monat.

      Wir haben uns entschieden ein Allrad Auto zu mieten anstatt einen Camper und dann zu schauen wo und wie wir übernachten.

      Habt ihr Tipps was das Mietauto angeht? Wir hätten an einen Mitsubishi Pajero oder Toyota Landcriuser gedacht, etwas was auch härteren Strassen gerecht werden könnte.


      Ebenfalls sind wir natürlich für Tipps entlang der Route dankbar.
    • Hi,

      grundsätzlich macht Ihr mit einem Pajero oder Landcruiser nichts falsch. Wollt Ihr nur ein normales Fahrzeug, oder auch etwas, das mit Camping-Equipment ausgestattet ist?

      Falls ersteres, dann könnt Ihr solche Fahrzeuge ganz normal bei den üblichen Verdächtigen mieten, die kommen dann allerdings relativ nackt daher, also wirklich nur ein Mietwagen, keinerlei Features, wie Zelt / Camping Equipment, oder High Lift Jack, Kompressor, etc. was man für "richtige" Outback-Touren bräuchte. Hier solltet Ihr auch ganz genau die Mietbedingungen durchlesen, denn es kann Euch passieren, daß Ihr einen 4WD mietet, damit aber nur auf befestigen Straßen fahren dürft. Budget und Avis erlauben meines Wissens auch das Befahren von kartographierten Straßen / Wegen, egal ob geteert oder Schotter.

      Falls Ihr ein wenig mehr Ausrüstung braucht, dann gibt es auch hier übliche Verdächtige, wie Apollo, aber auch kleinere Anbieter wie TCC oder Boomerangcampers.

      apollocamper.com/campervan-hire-overlander-camper.aspx

      travelcar.com.au/car-rental/4-wheel-drives/4x4-stationwagon/

      boomerangcampers.online/produc…ts-5-passenger-diesel-v8/

      Ihr dürft Euch aber nicht wundern, wenn Ihr die Mietpreise anseht. Solche Fahrzeuge zu mieten, geht ziemlich ins Geld und denkt auch an die richtige Versicherung, die Kautionen sind z.T. recht hoch.


      Grüße

      Oliver
      Cammeray, Sydney (ex München)
    • haumdaucha_zwoa schrieb:

      grundsätzlich macht Ihr mit einem Pajero .....
      Mit nem Mitsibushi (kein Typo) Pajero macht ihr ab Baujahr 2016 nichts falsch. Bei frueheren Models sind die hinteren suspensions (Stossdaempfer oder so) ab Werk austauschreif. Diese Vehicles sind fuer nicht geteerte Strassen aeusserst bedingt geeignet, aber auch auf Teer kann es bei entsprechender Last auf der Hinterachse vorkommen, dass das Chassis im hinteren Bereich nicht mehr mitspielt, wenn ihr ein Pothole ueberseht.

      Fun fact: Weiterhin wuerde niemand, der Spanish versteht, in einem Pajero rumgurken. In Spanish Sprechenden Laendern heisst das Model 'Montero'. Google translate mag helfen dieses zu verstehen. Ist etwas 'vulgaer'.

      Cheers
    • Moritz schrieb:

      haumdaucha_zwoa schrieb:

      grundsätzlich macht Ihr mit einem Pajero .....
      Mit nem Mitsibushi (kein Typo) Pajero macht ihr ab Baujahr 2016 nichts falsch. Bei frueheren Models sind die hinteren suspensions (Stossdaempfer oder so) ab Werk austauschreif. Diese Vehicles sind fuer nicht geteerte Strassen aeusserst bedingt geeignet, aber auch auf Teer kann es bei entsprechender Last auf der Hinterachse vorkommen, dass das Chassis im hinteren Bereich nicht mehr mitspielt, wenn ihr ein Pothole ueberseht.
      Fun fact: Weiterhin wuerde niemand, der Spanish versteht, in einem Pajero rumgurken. In Spanish Sprechenden Laendern heisst das Model 'Montero'. Google translate mag helfen dieses zu verstehen. Ist etwas 'vulgaer'.

      Cheers
      Echt? Wir hatten jahrelang ein '85 Modell und keine Probleme. Ich finde eher die neuen mit dem ganzen Elektronikkram bedenklich, habe aber noch keinen gefahren.
    • Was soll die Diskussion über Modell oder Baujahr ?( Atreju will kein Auto kaufen und bei einem Mietwagen hat man keinerlei Einfluss darauf, was man bekommt !
      Gruß
      @nna
    • schnell-wech schrieb:

      Echt? Wir hatten jahrelang ein '85 Modell und keine Probleme. Ich finde eher die neuen mit dem ganzen Elektronikkram bedenklich, habe aber noch keinen gefahren.
      Natuerlich nicht - ihr hattet ne leaf-spring suspension bei nem 1985'er model. Ab ca. 1991 (nicht festnageln bitte) verbauten sie coil-spring rear suspensions. Und jene waren ab Werk 'Schrott'.

      Cheers
    • @nna schrieb:

      Ein Camper hat zudem den Vorteil, dass ihr euch selbst verpflegen könnt, denn die Preise in den Restaurants sind exorbitant.
      Da muss ich jetzt einfach widersprechen :D Wir waren zwar erst einmal in Australien und das in diesem Jahr und waren von den Preisen beim Essengehen sehr angenehm überrascht.

      Ok, wir sind da nicht sehr anspruchsvoll, aber z.B. ein Steak von 300 g mit ner Spitzenqualität und Pommes dazu für 10 A$ bekomme ich hier nirgends. Soße wurde zwar extra berechnet und war mit 3 A$ nicht gerade billig, aber muss man ja nicht unbedingt nehmen. Wir haben meist in Sportsbars oder Pubs gegessen und oft die Happy Hour oder Steakday oder Schnitzelday ausgenutzt, aber richtig teuer war es eigentlich nie. Im Gegensatz zu den Getränken, Bier ist schon ganz schön teuer. Da haben wir mit sämtlichen Sparmöglichkeiten weit über Münchner Niveau gelegen und dass die Pints regional unterschiedliche Größen haben wirkt sich auch noch auf den Preis aus.

      Wir haben auch mal supertoll gegessen - 5-Gänge-Menu vom feinsten - und immer noch um einiges weniger bezahlt als sowas hier kosten würde.

      sorry @nna, das musste ich jetzt einfach loswerden ;)

      LG

      Jannice
    • @Atreju: Am besten schon von zuhause aus versuchen eine(n) Greeter/in für Brisbane zu bekommen.

      visitbrisbane.com.au/brisbane-greeters?sc_lang=en-au

      Greeters gibts in vielen größeren Städten in Australien und ich kann euch die nur wärmstens empfehlen, es gibt keine bessere und schnellere Möglichkeit Städte - wenn auch nur in Ausschnitten - wirklich kennenzulernen und ich hab jede Stadt, die mir ein(e) Greeter/in aus ihrer/seiner Sicht gezeigt hat mit anderen Augen und von anderen Punkten als im Reiseführer gesehen und bisher immer ins Herz geschlossen <3

      LG

      Jannice
    • Jannice schrieb:

      @nna schrieb:

      Ein Camper hat zudem den Vorteil, dass ihr euch selbst verpflegen könnt, denn die Preise in den Restaurants sind exorbitant.
      Da muss ich jetzt einfach widersprechen :D Wir waren zwar erst einmal in Australien und das in diesem Jahr und waren von den Preisen beim Essengehen sehr angenehm überrascht.
      Ok, wir sind da nicht sehr anspruchsvoll, aber z.B. ein Steak von 300 g mit ner Spitzenqualität und Pommes dazu für 10 A$ bekomme ich hier nirgends. Soße wurde zwar extra berechnet und war mit 3 A$ nicht gerade billig, aber muss man ja nicht unbedingt nehmen. Wir haben meist in Sportsbars oder Pubs gegessen und oft die Happy Hour oder Steakday oder Schnitzelday ausgenutzt, aber richtig teuer war es eigentlich nie. Im Gegensatz zu den Getränken, Bier ist schon ganz schön teuer. Da haben wir mit sämtlichen Sparmöglichkeiten weit über Münchner Niveau gelegen und dass die Pints regional unterschiedliche Größen haben wirkt sich auch noch auf den Preis aus.

      Wir haben auch mal supertoll gegessen - 5-Gänge-Menu vom feinsten - und immer noch um einiges weniger bezahlt als sowas hier kosten würde.

      sorry @nna, das musste ich jetzt einfach loswerden ;)

      LG

      Jannice
      also, das wüsste ich jetzt aber gerne, wo du ein Steak für 10 Dollar bekommst? WA ist zwar etwas teuer, aber in Albany krieg ich dafür noch nicht mal ein günstiges Mittagessen. Der Inder verlangt mittags 15 Dollar, abends teurer und ein local pub hat gestern ein super special fish and chips für 12.50 gehabt. Wenn ich so günstig essen könnte, würd ich das öfter machen...
      Ich will jetzt nicht behaupten, dass deine Aussage falsch ist, für ganz Australien aber mit Sicherheit nicht zutreffend.
      Ciao Frieda
      -----------------------------------------------------------------------------------
      if Adam and Eve were Aboriginal they would have eaten the snake and not the apple...

      Historic Albany
    • @nna schrieb:

      Was soll die Diskussion über Modell oder Baujahr ?( Atreju will kein Auto kaufen und bei einem Mietwagen hat man keinerlei Einfluss darauf, was man bekommt !
      ?( ?( ?( Atreju hatte doch danach gefragt. Ich finde es gibt einen Unterschied in der Gelaendetauglichkeit und Robustheit zwischen einem Pajero Sport und einem Landcruiser Troopcarrier. Lancruiser Troopi besser als Lancruiser Prado. Normaler Pajero besser als Pajero Sport. Ebenso gibt es Unterschiede abhaengig vom Alter des Pajeros. Da hat man schon etwas Einfluss drauf, moechte ich meinen.
    • @Minnie Orb: Das war im Kingshead Pub in Adelaide beim Steak Day

      kingsheadpub.com.au/wp-content…/06/Kings-Winter-2018.pdf

      Ganz so günstig haben wir net immer was bekommen, aber auch nicht viel teurer - bis auf die Grampians und natürlich Yulara. Aber mehr als 15 A$ haben wir für ein normales Essen kaum bezahlt. Ballarat und Mount Gambier waren ähnlich günstig. Das war halt alles nur in dem Bereich von Sydney bis Adelaide, weiter sind wir ja nicht gekommen.

      Yulara ist sowieso ne Preisklasse für sich, da ist sogar Wasser im einzigen Supermarkt exorbitant teuer und man braucht viel davon dort.

      LG

      Jannice
    • schnell-wech schrieb:

      @nna schrieb:

      Was soll die Diskussion über Modell oder Baujahr ?( Atreju will kein Auto kaufen und bei einem Mietwagen hat man keinerlei Einfluss darauf, was man bekommt !
      ?( ?( ?( Atreju hatte doch danach gefragt. Ich finde es gibt einen Unterschied in der Gelaendetauglichkeit und Robustheit zwischen einem Pajero Sport und einem Landcruiser Troopcarrier. Lancruiser Troopi besser als Lancruiser Prado. Normaler Pajero besser als Pajero Sport. Ebenso gibt es Unterschiede abhaengig vom Alter des Pajeros. Da hat man schon etwas Einfluss drauf, moechte ich meinen.
      Da hat jemand Erfahrung :P

      Cheers
    • Jannice schrieb:

      @Minnie Orb: Das war im Kingshead Pub in Adelaide beim Steak Day

      kingsheadpub.com.au/wp-content…/06/Kings-Winter-2018.pdf
      ja, ich war 2011 in Adelaide und hatte mich über die zivilen Preise fürs Essen dort gewundert, bzw. gefreut. Ansonsten kann ich @nna nur beipflichten, daß Restaurants in Australien im Allgemeinen doch recht teuer sind.
      Ciao Frieda
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      if Adam and Eve were Aboriginal they would have eaten the snake and not the apple...

      Historic Albany
    • Vielen Dank für die Antworten!

      Essen ist kein Problem - da wir aus der Schweiz kommen, sind wir gewohnt nicht unter 20 Euro pro Mahlzeit zu essen.
      Zudem sind wir sehr anspruchslos und nach unseren Erfahrungen wird es essen aus dem Supermarkt sein für unterwegs und am abend mal in einem Restaurant.

      Bezüglich Auto sind wir sehr froh für die Tipps! Auf Versicherung werden wir sicherlich schauen - Campingausrüstung ist soweit nicht notwendig, das Auto muss nur gross genug sein um mal
      im Notfall eine Nacht darin verbingen zu können, wir sind hier einiges Gewohnt und schlafen ab und zu in unseren Autos.

      Das wäre aber nur im Notfall, wenn sich nichts finden lässt zum übernachten.