Zeitplan Darwin-GRR-Darwin

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    • smoothie schrieb:

      Oh die Lennard Gorge hatten wir auch nicht auf dem Programm da der Zugang als extrem steil und steinig beschrieben war und wir dachten das bringe nichts mit den Kindern. Kann man dort denn nun auch baden, ist der Zugang zum Wasser so vereinfacht, oder einfach bis zum Aussichtspunkt?

      Ich fürchte die Diskussion erübrigt sich falls sich in den nächsten Wochen nichts daran ändert: KLICK (siehe zuunterst)
      Jedenfalls wäre der Bereich oberhalb der Wasserfälle weglos über zahlreiche Felsstufen kletternd erreichbar. Mit sich im Freien diszipliniert verhaltenden Kids kein grösseres Problem als andere Gorges wie Maguk (Kakadu) oder Bell Creek. Ich als Kind hätte den Ort jedenfalls toll gefunden, gerade WEIL es dort so "abenteuerlich" ist.

      Bell Creek ist zum Baden geeigneter (unterhalb des Wasserfalls), aber um dorthin zu gelangen sei vor der verdammt glitschigen Bachquerung oberhalb des Wasserfalls gewarnt!

      smoothie schrieb:

      Broome lohnt sich den Abstecher aber nicht, oder?
      Nun, in Broome selbst locken Cable Beach als relativ sicherer Meeres-Badestrand (Irukandji Meldungen beachten), das uralte Open Air Kino, sowie bei "Halbzeit" des Trips viel bessere Einkaufsmöglichkeiten als in den Kimberley. U.a. auch für Outdoor- oder Autozubehör falls bisher was kaputt ging, Alkohol-Nachschub, oder um eine Uhrenbatterie wechseln zu lassen.
      Aber Cape Leveque (Kooljaman) ist noch viel schöner und die Badestrände eher noch bedenkenloser, was im Norden von Oz eine absolute Ausnahme ist.
      LIFT UM FOOT - PUTTUM BACK DOWN
    • @Bluey könntest du uns deine exakte Routenplanung mit den damalig gereisten Daten mal zeigen? Wir haben uns jetzt soeben noch (auf deinen TIpp hin) in das Mornington Sanctuary verliebt … *lol* ^^ sind aber immer noch der Meinung dass das alles nur schwer stresslos zu schaffen ist in unseren 23 Miettagen … Das wäre extrem nett, daaaanke!!!!
    • smoothie schrieb:

      @Bluey könntest du uns deine exakte Routenplanung mit den damalig gereisten Daten mal zeigen? Wir haben uns jetzt soeben noch (auf deinen TIpp hin) in das Mornington Sanctuary verliebt … *lol* ^^ sind aber immer noch der Meinung dass das alles nur schwer stresslos zu schaffen ist in unseren 23 Miettagen … Das wäre extrem nett, daaaanke!!!!
      Habe meine vor-digtalen Unterlagen von Anfangs Juni 2008 tatsächlich wieder gefunden :)
      Das waren die Übernachtungen ab Camper-Übernahme in Darwin, insgesamt 25 und nicht 24 Mietttage:

      Wangi Park (Litchfield)
      Jabiru
      Muriella Park (Kakadu)
      Gunlom (Kakadu)
      Katherine
      Gurrandalng CG (Keep River NP)
      El Questro Homestead 2 Nächte
      Manning Gorge
      Mornington Sanctuary 2 Nächte
      Silent Grove CG/Bell Creek
      Windjana Gorge (tagsüber Tunnel Creek)
      Broome
      Kooljaman (Cape Leveque) 3 Nächte im Beach Shelter
      Broome
      Fitzroy Crossing
      Walardi CG (Bungle Bungle)
      Kurrajong CG (Bungle Bungle)
      Wyndham
      Jarrnem CG (Keep River, war auf dem Hinweg noch geschlossen)
      Katherine
      Camper-Abgabe Darwin

      Ich fand Mornington allerindings nicht soo toll. Einerseits habe ich abgesehen von Bustards welche doof mitten auf dem Track rumstanden kaum Tiere gesehen, und die beiden "Gorges" (eher Täler) waren mir zu "weitläufig" und deswegen unspektakulär. Als Badeort gefiel mir das Bluebush Waterhole am besten.
      Ich muss dort also nicht nochmals hin, während ich z.B. die Mitchell Falls jederzeit wieder machen würde.
      LIFT UM FOOT - PUTTUM BACK DOWN
    • G'day zusammen

      Sorry, sind voll im "Packstress", morgen gehts los ... :love:

      @@nna
      Wir haben nun 2 Nächte in Mornington gebucht. Für uns Erwachsene wird es so oder so eine Abwechslung sein von der bereits schon mal gefahrenen Route und können danach entscheiden ob es den "Umweg" wert war

      @Bluey
      Sehr gut, ganz herzlichen Dank fürs Raussuchen der Infos!

      @Belana
      Das würde unsere 3 Mädels auch sehr freuen, ich glaube auf unserer Route werden wir nicht allzu viele Kinder treffen und wohl noch weniger deutschsprachige :) wenn wir mal Wlan haben und schon ein bisschen gereist sind kann ich dir ja mal melden wo wir unterwegs sind und waren.

      Lg und danke nochmals für eure Infos
      Smoothie



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    • Neu

      Hallo zusammen

      Es ist nun schon wieder recht viel Zeit vergangen seit wir in Down Under waren. Dennoch dachte ich, ich schreibe euch mal wie alles geklappt hat.

      Vielleicht zuerst zuunserer Route. Wir sind ja in Darwin gestartet und haben den Toyota nach 23 Miettagen auch wiederdahin zurückgebracht. Wir besuchten zu Beginn den Litchfield N.P., sind danachvia Kununurra auf die Gibb River Road bis zur Abzweigung zur Windjana Gorge /Tunnel Creek und danach via Fitzroy Crossing und Wolfe Meteorite Crater nachHalls Creek und in den Purnululu N.P. (Bungle Bungles). Danach via Kununurra,Timber Creek und Katherine in den Kakadu N.P. zurück nach Darwin. Alles inallem waren es rund 4'500km herrliche Kilometer und auch unsere Mädels waren begeistert.

      Bei der Autoübernahme waren wir schon kurz erschrocken, als wirsahen, wie klein der Stauraum im Kofferraum ist und wie viel Platz das Materialbenötigt. Ohne Einkäufe. Neben dem Kühlschrankhaben je nur ein mittelgrosser Koffer Platz. Die Mitarbeitenden von Britz sindaber sehr hilfsbereit und haben uns mit einem grossen, verschliessbaren Sackund Spannsets sehr geholfen. So konnten wir alle Schläfsäcke, Luftmatratzen undBadetücher auf dem Dach verstauen. Einige Leintücher und Kissen konnten wir bei Britz lassen, um etwas Platz zu gewinnen.
      Das Fahrzeug ist gemässAngebot für fünf Erwachsene gedacht. Wir zweifeln stark daran, dass dies mitentsprechendem Gepäck zu meistern wäre. Zum Glück waren wir daraufvorbereitet und wir haben unser Gepäck für 5 Personen auf zwei soft bagsreduziert. Selbst damit mussten wir während der ganzen Reise zwei Liegemattenbei den Füssen der Kinder im Auto platziert. Hartschalenkoffer wären eineabsolute Unmöglichkeit. Fünf Taschen passen zusammen mit dem Rest (z.B.Wasserreserven) niemals in das Auto. Neben dem Gepäck sind die Kocher,Werkzeug, Trittleiter, Vorzelt, Vorzeltzubehör, Gaskartuschen, Schlafsäcke,Liegematten, Leintücher, Frotteewäsche bereits im Auto. Hinzu kommen die -meist für einige Tage ausreichenden - Einkäufe sowie der Wasservorrat (gemässEmpfehlung 2l pro Person pro Tag für ca. 3 Tage, also in unserem Fall 30l). Wir haben für unsere Lebensmittelvorräte deshalb 2 verschliessbare Plastikboxen gekauft, darauf die soft bags gestapelt und daneben/dahinter das Wasser. Das funktionierte dann so einigermassen :)

      Mit dem Britz Material waren wir mehrheitlich zufrieden, einige Teile waren aber mangelhaft:
      - die Schlafsäcke sindOK für die meisten Tage, bei wirklich kalten Nächten (wir hatten zum Glück nureinzelne) taugen sie allerdings nicht. Zudem waren bei 5 Schlafsäcken drei mitdefektem oder fehlendem Reissverschluss dabei, ein No-go!
      - die Luftmatratzen sindgenerell hervorragend und sehr bequem. Leider war allerdings bei einer dasVentil defekt und sie verlor Luft. Auch dies ist ein No-go! Wir haben dieseMatte dann für unsere 4-jährige Tochter verwendet. Bei ihrem geringenKörpergewicht war dies passabel.
      - die Butan-Kocher sindzweckmässig aber von relativ billiger Qualität und verbrauchen viel Gas. Einerder Kocher brannte nur, wenn man den Knopf während des Kochens ständig an denAnschlag drückte. Wir haben diesen Kocher dann während der Reise durch einenneuen ersetzt, den wir nach der Reise zurückerstattet bekommen haben.
      - alles weitere Materialwar gut und verlässlich, aber es ist zu empfehlen das Material vor der Abfahrt gut zu prüfen oder die erste Nacht noch in der Nähe der Vermietstation zu verbringen …

      Das Navi ist ein echterWow-Effekt und äusserst hilfreich, um Distanzen und Fahrtdauern abzuschätzen. Einmal - in der Nähe des Wolfe Meteorite Craters - hat das Navi allerdings dieOrientierung verloren, was mitten im Outback mit verschiedenen Abzweigungenund Anweisungen zum Abbiegen des Navis etwas unangenehm war. Der integrierteWIFI-Router ist wirklich sehr cool, konnte aber aufgrund unserer Route und demnicht vorhandenen Telefonempfang nur situativ genutzt werden.

      Nach etwa 3'000gefahrenen Kilometern erschien eine gelbe Warnlampe. EineFahrzeugbedienungsanleitung liegt keine vor. Andere Toyota-Fahrer kannten denZweck der Lampe auch nicht. Im Internet haben wir dann erfahren, dass es sichum eine Störung bei der Treibstoffzufuhr handle und man sofort zum nächstenMechaniker fahren soll, was wir dann auch - in Timber Creek, in the middle ofnowhere - sofort taten. Den Anruf zu Britz sowie den Filter zu wechselnkosteten uns ca. 2 Stunden, welche wir dann leider nicht mehr hatten, um anunser Wunschziel des Abends zu gelangen, aber das gehört wohl einfach dazu bei so einer langen Reise. Den platten Hinterreifen auf der Gibb River Road hatten wir rascher ausgewechselt und wir kennen nun auch den bekannten Gibb River Pneureparaturladen :)

      Das Dachzelt von Darcheist geräumig, komfortabel und superschnell aufgeklappt. Die Schutzblache ab-und das Vorzelt aufzubauen dauert ein paar Minuten, ist aber auch sehr einfach.Für Reisende unter einer Körpergrösse von ca. 1.75m ist die Arbeit allerdingsmühsam und ineffizient weil man überall hochsteigen muss, die Trittleiter wiederverstellen muss oder Schritte wieder rückgängig machen muss weil sich allessehr weit oben befindet. Ob Personen unter 1,60m überhaupt mithelfen können wage ich zu bezweifeln. Unsere Kinder konnten auf jeden Fall fast nur beim Aufbauen des Nachtlagers (Schlafsäcke, Matten) behilflich sein.

      Wir haben unterwegsverschiedentlich die neuste Generation des 4WD Family Tourers vonwickedcampers.com gesehen und auch mit anderen Reisenden gesprochen, die dieneuste Generation davon ausprobiert hatten. Diese Nissan Navara sind wie auch die redsands Campers mit zwei Dachzelten ausgestattet und imGegensatz zu den redsands sehr kostengünstig. Offenbar funktioniert dasAufstellen der beiden Dachzelte superschnell und leicht. Vielleicht wäre dies für uns das nächste Mal eine Alternative, obwohl wickedcamper wohl auch so ihre Tücken haben und redsands teurer sind als Britz …

      Fazit: Alles in allem war die Reise ein grossartiges, unvergessliches Outback Familienerlebnis, das wir wieder machen würden! Für eine 5 köpfige Familie ist der Britz Toyota ein Fahrzeug das in Frage kommt, sofern man sich beim Gepäck auf 2 Koffer beschränken kann. Aber wir wollten Abenteuer und hatten Abenteuer :)

      Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Beschreibung ein bisschen weiterhelfen für zukünftige Reisen!
      Liebe Grüsse
      smoothie
    • Neu

      Danke für das Feedback! Ich freue mich immer, wenn nach der Reise die Erfahrungen geschildert werden.

      Das mit der Ausrüstung ärgert uns auch immer. Dieses Mal habe ich den Tisch austauschen lassen, da hat noch das Essen vom Vorgänger dran geklebt.... Zudem hatte er einen Sprung.

      LG aus Tassie
      Gruß
      @nna