Routenplanung/Vorstellung

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    • haumdaucha_zwoa schrieb:

      hi Sarah,
      mit dem 4WD könntet Ihr Glück haben. Aktuell sind die Preise für diese Fahrzeuge astronomisch hoch (Landcruiser sind laut Glasses Guide/Schwacke in den letzten Monaten um 40% im Zeitwert gestiegen). Allerdings wird das nicht von langer Dauer sein, sobald die Grenzen geöffnet werden und die Australier wieder nach Übersee reisen dürfen. Es ist zu erwarten, daß es da dann ein Überangebot auf dem Gebrauchtwagenmarkt geben wird, was sich definitiv auf die Preise auswirken wird.

      Die feinen Unterschiede zwischen AWD und 4WD sind Euch gewiss geläufig? Wenn Ihr kauft, investiert in gescheite Reifen (A/T) und einen portablen Kompressor. Das ist abseits der geteerten Straßen bereits die halbe Miete.

      Was Eure Varianten betrifft, so würde ich an Eurer Stelle versuchen auf dem Weg zurück "nach unten" irgendwie den Karijini NP und ggf. den Millstream Chichester NP mit einzubauen. Karijini ist für mich einer der schönsten Nationalparks in WA. https://www.tomprice.org.au/our-region/karijini-national-park/
      Grüße

      Oliver
      Hallo Oliver,

      das mit Gebrauchtwagenpreisen hört sich plausibel und einleuchtend an. Wir überlegen schon länger uns ein Fahrzeug zu kaufen und da es das nächste Mal dann doch für ~2Monate nach OZ geht, erscheint es mir preislich gesehen sinnvoll. Wo ist es den deines Erachtens nach preislich am sinnvollsten ein Auto anzukaufen? Also direkt am Ankunftsort (Perth) oder eher etwas außerhalb?
      Welche Unterschiede meinst du den genau? Danke für den Tipp mit Reifen und Kompressor - beides sehr wichtig und wir Priorität haben.

      Ich würde unheimlich gerne den Karijini NP besuchen, er steht schon lange auf unserer Bucketlist, wir würden ihn gerne mitmachen wenn wir auf der Strecke Broome nach Perth sind und nach dem Besuch wieder an die Küste (Exmouth) zurückfahren. Das Ningaloo wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen :)



      LG Sarah
      The goal of life is freedome.
    • @nna schrieb:

      haumdaucha_zwoa schrieb:

      Was Eure Varianten betrifft, so würde ich an Eurer Stelle versuchen auf dem Weg zurück "nach unten" irgendwie den Karijini NP und ggf. den Millstream Chichester NP mit einzubauen. Karijini ist für mich einer der schönsten Nationalparks in WA.
      Kannst du in meinem RB von 2012 nachlesen. Im Millstream Chichester gibt es allerdings keine Unterkünfte.
      Danke @nna, evtl. wollen wir uns einen 4WD mit Dachzelt kaufen (oder es evtl. nachrüsten lassen?), so wie auch ihr gereist seid. Dann wäre das Problem mit den Unterkünften gelöst.
      Dort gibt es einen Campground am Crossing Pool habe ich in deinem RB gelesen, der sieht nett/natürlich aus und ist schon notiert um ihn im Hinterkopf zu behalten.

      Wir werden natürlich noch die Preise gegenüberstellen - also Kauf oder Miete. Derzeit tendieren wir hald eher auf den Kauf, da wir vor haben noch öfter nach Downunder zu kommen :D
      Auch wenn es schon einige Zeit her ist, aber magst du mir verraten wie viel Miete ihr für den Wagen bezahlt habt?
      Er wäre ja genau das, was wir gerne kaufen würden.
      The goal of life is freedome.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sassii ()

    • Sassii schrieb:

      Auch wenn es schon einige Zeit her ist, aber magst du mir verraten wie viel Miete ihr für den Wagen bezahlt habt?
      2012 hatten wir für die 3 Monate einen Sonderpreis bekommen und 10.000 $ bezahlt. Das war extrem günstig. 2016 haben wir eine Überführung von Broome nach Melbourne gemacht und ich meine, wir hatten 75 €/Tag bezahlt.

      Aber ich fürchte, diese Zeiten sind erst mal vorbei. Da die Campervermieter einen Teil ihrer Flotte abgestoßen haben, wird es wohl erst mal sehr teuer werden, ein Fahrzeug zu mieten.
      Gruß
      @nna
    • @nna schrieb:

      2012 hatten wir für die 3 Monate einen Sonderpreis bekommen und 10.000 $ bezahlt. Das war extrem günstig. 2016 haben wir eine Überführung von Broome nach Melbourne gemacht und ich meine, wir hatten 75 €/Tag bezahlt.
      Aber ich fürchte, diese Zeiten sind erst mal vorbei. Da die Campervermieter einen Teil ihrer Flotte abgestoßen haben, wird es wohl erst mal sehr teuer werden, ein Fahrzeug zu mieten.
      Dann lassen wir uns mal überraschen wie hoch die Mietpreise bei Grenzöffnung sind & dann müssen wir gegenrechnen welche Variante optimaler ist.
      Danke für die Info!
      The goal of life is freedome.
    • Sassii schrieb:

      Dann lassen wir uns mal überraschen wie hoch die Mietpreise bei Grenzöffnung sind & dann müssen wir gegenrechnen welche Variante optimaler ist.
      Danke für die Info!
      Ich müsst aber auch berücksichtigen, dass für einen Kauf etliche Urlausbtage geopfert werden müssen. Für die Nichtreisezeit entstehen ebenfalls Kosten für die Unterstellung, Versicherung/Steuern etc. Auch wenn wir länger als 3 Monate unterwegs waren, fanden wir es für uns immer günstiger, ein Auto zu mieten. Mit günstig meine ich jetzt nicht nur den finanziellen Aspekt, sondern auch das ganze Drumherum.

      Wir haben auf unseren Reisen genügend Leute getroffen, die Probleme mit ihren gekauften Fahrzeugen hatten und teilweise tagelang auf teure Ersatzteile warten mussten. Da sollte man sich sehr gut mit Autos auskennen, damit man nicht über den Tisch gezogen wird. Das alles sollte in die Planung mit eingehen.
      Gruß
      @nna
    • @nna du hast vermutlich recht was den nicht finanziellen Aspekt anbelangt. Einfacher wäre es natürlich man gibt seinen Mietwagen am Ende der Reise einfach wieder retour.
      Der finanzielle Aspekt spricht allerdings etwas dagegen, wenn man vor hat öfter nach OZ zu kommen und ähnliche Reise dort zu macht (was der Fall ist). Versicherung, Unterstellkosten und sonstige Koste (Reifen, Verschleiß usw) müssen wir dann je nach Fahrzeug hinterfragen und durchrechnen ob es rentabel ist ein Auto zu kaufen.

      Mein Mann ist gelernter KFZ Mechaniker, kennt sich sehr gut aus mit Autos aller Art - das ist aber natürlich keine Garantie und ein Funken Glück gehört dann doch mit dazu.

      Es wäre ja unsere erste Reise mit einem 4WD / Dachzelt. Wir hatten bislang nur normale Mietautos und schliefen in Lodges, Motels etc.
      Vielleicht als Probelauf beim ersten Mal ein Mietauto ?! evtl. um eine Überführung bei einer der Teilstrecken anfragen. Wie macht man so etwas? Beim Vermieter direkt nachfragen?
      Auf dieser Seite hat man ja einen guten Überblick über aktuelle "Angebote": coseats.com/campervan_relocation

      Wir müssen wirklich alle Vor- und Nachteile abwägen um die richtige Entscheidung zu treffen was den Kauf oder das Mieten anbelangt.

      LG Sarah
      The goal of life is freedome.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sassii ()

    • Sassii schrieb:

      Mein Mann ist gelernter KFZ Mechaniker, kennt sich sehr gut aus mit Autos aller Art -
      Das ist natürlich ein dickes Plus :thumbsup: Uns könnte man jede Möhre andrehen ....


      Sassii schrieb:

      Wie macht man so etwas? Beim Vermieter direkt nachfragen?
      Bei Britz wurde das immer auf der Homepage angeboten. Gebucht haben wir dann über Camperbörse bzw Camperdays. Hatte den Vorteil, dass wir in Euro zahlen konnten und es war günstiger. Wir haben das schon 4 mal gemacht. Hast du meine beiden RB hier im Forum gesehen ? Einmal Melbourne-Hobart, einmal Sydney-Hobart, jeweils etwa 7 Wochen
      Gruß
      @nna
    • @nna schrieb:

      Das ist natürlich ein dickes Plus :thumbsup: Uns könnte man jede Möhre andrehen ....

      Bei Britz wurde das immer auf der Homepage angeboten. Gebucht haben wir dann über Camperbörse bzw Camperdays. Hatte den Vorteil, dass wir in Euro zahlen konnten und es war günstiger. Wir haben das schon 4 mal gemacht. Hast du meine beiden RB hier im Forum gesehen ? Einmal Melbourne-Hobart, einmal Sydney-Hobart, jeweils etwa 7 Wochen

      Ah ok, das werden wir auf jeden Fall in Betracht ziehen und uns detaillierter damit beschäftigen - danke! :D
      Die RB Melbourne-Hobart und Sydney-Hobart kenne ich noch nicht.
      The goal of life is freedome.
    • Sassii schrieb:

      Die RB Melbourne-Hobart und Sydney-Hobart kenne ich noch nicht.
      Revival Tour Victoria - Neuland Tasmanien

      Auf Nebenstraßen von Sydney nach Hobart

      Nach der nicht ohne Tücken verlaufenden Reise mit dem Dachzelt, haben wir uns daher mal für das Gegenteil entschieden und waren zum 1. Mal mit einem großen WoMo unterwegs. Überrascht waren wir, wieviel Natur wir in den NPs dennoch "einbauen" konnten. Speziell auf Tassie mit den schon extremen Wetterverhältnissen waren wir sehr froh über das komfortable Gefährt. Feste Unterkünfte kommen für uns schon deshalb nicht in Frage, weil wir sehr gerne in den NPs übernachten.
      Gruß
      @nna
    • Sassii schrieb:

      @DropBear, in welcher Zeit seid ihr den diese Strecke gefahren? Also wie lange hattet ihr dafür Zeit bzw. wie lange waren den die Tagesdistanzen?Damit wir ein bisschen das Gefühl bekommen, was täglich auf uns zukommt :)

      Das waren imho 3 tage Adelaide -> Alice Springs und nochmal 3 tage Alice Springs -> Darwin, also ~500km am tag ohne in eile zu sein. Darwin -> Perth dann mehrere wochen, aber auch in nationalpark uebernachtet, in Broome und Exmout ein paar tage gewesen, wobei ich mir den umweg fuer Exmouth haette sparen koennen; lohnt sich imho nicht.

      Aber auch oft angehalten wenn es am strassenrand was zu sehen gab: National Parks, hot springs, tourist traps, und teilweise auch erst 11 Uhr losgefahren nachdem wir frueh nochmal in den hot springs geschwommen und reiseproviant vorbereitet haben. Wenn es sein muss schafft man sicher auch 1000km/tag.

      Und das war zu einer zeit als die bezahlbaren MP3 player etwa 256MB Speicher (~4h Musik) hatten, weswegen es schnell eintoenig wurde. Klar, heute kann man auf dem handy hoerbuecher fuer tage mitnehmen...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DropBear () aus folgendem Grund: ergaenzungen

    • DropBear schrieb:

      Sassii schrieb:

      @DropBear, in welcher Zeit seid ihr den diese Strecke gefahren? Also wie lange hattet ihr dafür Zeit bzw. wie lange waren den die Tagesdistanzen?Damit wir ein bisschen das Gefühl bekommen, was täglich auf uns zukommt :)
      Das waren imho 3 tage Adelaide -> Alice Springs und nochmal 3 tage Alice Springs -> Darwin, also ~500km am tag ohne in eile zu sein. Darwin -> Perth dann mehrere wochen, aber auch in nationalpark uebernachtet, in Broome und Exmout ein paar tage gewesen, wobei ich mir den umweg fuer Exmouth haette sparen koennen; lohnt sich imho nicht.

      Aber auch oft angehalten wenn es am strassenrand was zu sehen gab: National Parks, hot springs, tourist traps, und teilweise auch erst 11 Uhr losgefahren nachdem wir frueh nochmal in den hot springs geschwommen und reiseproviant vorbereitet haben. Wenn es sein muss schafft man sicher auch 1000km/tag.

      Und das war zu einer zeit als die bezahlbaren MP3 player etwa 256MB Speicher (~4h Musik) hatten, weswegen es schnell eintoenig wurde. Klar, heute kann man auf dem handy hoerbuecher fuer tage mitnehmen...
      Danke für die Angabe eurer Tagesdistanzen/Zeit. Ich hätte jetzt für die Strecke Alice-Darwin dann doch ~5 Tage eingerechnet (je nach Gefallen, wir sind ja flexibel), da sind wir bei in etwa 300km/Tag ohne irgendwelche Abstecher.
      500km Tagesdistanzen hatten wir schon bei einer unserer Reisen, das war noch ok. 1000km kann ich mir nicht vorstellen bzw wäre mir das zu viel.

      Exmouth (oder eigentlich geht es mir um das Ningalooreef) hat sich nicht gelohnt für euch oder meinst du nur die Stadt Exmouth?
      Die Hauptzeit wird natürlich auf der Strecke Darwin-Perth verbracht, also für diesen Teil werden wir uns am längsten Zeit nehmen. Wie viele Wochen habt ihr euch Zeitgenommen für diese Strecke?
      The goal of life is freedome.
    • @nna schrieb:

      Revival Tour Victoria - Neuland Tasmanien
      Auf Nebenstraßen von Sydney nach Hobart

      Nach der nicht ohne Tücken verlaufenden Reise mit dem Dachzelt, haben wir uns daher mal für das Gegenteil entschieden und waren zum 1. Mal mit einem großen WoMo unterwegs. Überrascht waren wir, wieviel Natur wir in den NPs dennoch "einbauen" konnten. Speziell auf Tassie mit den schon extremen Wetterverhältnissen waren wir sehr froh über das komfortable Gefährt. Feste Unterkünfte kommen für uns schon deshalb nicht in Frage, weil wir sehr gerne in den NPs übernachten.
      Ein WoMo stelle ich mir zum Fahren (Fahrkomfortbezogen) eher unpraktisch vor auf unserer geplanten Strecke (vor allem Alice und Umgebung) - wenn du weißt was ich meine?!
      WoMo an der Ostküste ok aber im Westen kann ich mir das gar nicht vorstellen.
      The goal of life is freedome.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sassii ()

    • Sassii schrieb:

      Ein WoMo stelle ich mir zum Fahren (Fahrkomfortbezogen) eher unpraktisch vor auf unserer geplanten Strecke (vor allem Alice und Umgebung) - wenn du weißt was ich meine?!WoMo an der Ostküste ok aber im Westen kann ich mir das gar nicht vorstellen.
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      Hallo Sarah!


      Aus deinen Zeilen lese ich, dass du / ihr keine, oder kaum Erfahrungen mit Camping als solcher habt.
      Das könnte für euch eventuell eine Überraschung bescheren, in dem Fall meine ich die negative.
      Auf jeden Fall solltet ihr Camping mögen. Es ist wirklich eine tolle Sache, der Natur auf dieser Art und Weise so nah zu sein.
      Ich campe schon meinen leben lang, gut und gerne sind es inzwischen 60 Jahre :)
      (Falls ich mich mit der Campingerfahrung irre, vergiss das geschrieben hier hier)


      Ein Womo lässt sich übrigens super fahren!!!! Und ist wirklich nicht unbequem, eher umgekehrt! Du hast alles am Bord was du brauchst, und kannst dich selbst verpflegen, was u.U. viel Geld spart ^^


      Da ihr sowieso nur zu zweit seid, müsstet ihr kein "Schiff" anmieten ;) .
      Aber ein paar Hundert Meter fahren, und man hat es raus, wie es geht.
      Ich bin schon bei einer Womo Überführung eine Kiste die über über 9 m lang war gefahren, es hat auch gekappt.
      (Von Newark nach Orlando).


      In Australien kannst du überall mit einem Womo eine Reise machen, AUS ist ein Land der Campingliebhaber.!!! :thumbup:
      Das würden hier bestimmt auch die "Kenner" bestätigen :) .
      Ich war erst 1x dort, in 2007 sind wir erst 5 Wochen in Neuseeland und 8 Wochen Sydney -> Cairns +
      Darwin -> Melbourne gefahren. Damals habe ich einen Hitop Camper von Apollo als Kettenmiete gemietet. Klein und fein 8) . Heute würde ich etwas mehr Komfort bevorzugen, falls möglich.
      Also, Ostküste geht auch mit Womo :) .
      Genauso kannst Du den Westen auch ohne 4WD besuchen und erleben.
      Ohne 4WD muss man halt auf festen Straßen bleiben, außer Ausnahmen, wie Zufahrten zu Campsites o.ä.


      Auch ich denke manchmal über den Kauf von einem Jeep mit Dachzelt nach, was aber z.Z. dank den hohen Preisen nicht in Frage kommt, und später, d.h. für mich (uns) ..."Wer weiß, wann die Grenzen wieder geöffnet werden"... => aus Altersgründen nicht mehr interessant wird.
      @Anna beschreibt in ihrem Beitrag die Pros und Contras sehr realistisch.


      Ich werde, wenn es so weit ist und man wieder reisen dürfen wird, einen 4WD Camper / Trailfinder von Apollo oder Britz anmieten. Den brauche dann, da ich die GRR fahren möchte, genauso wie den Cape Leveleuqe besuchen will. Natürlich v.m., das nur um Beispiel zu nennen.


      Liebe Grüße,
      Jindra :flag
    • Wir hatten häufig die Sprinter-Version, die komfortabler als ein Hitop ist. Lässt sich gut fahren und einparken. Damit waren wir öfter über mehr als 3 Monate unterwegs.

      Was man übrigens auch nicht unterschätzen darf, sind die Verpflegungskosten. Die empfanden wir in WA als deutlich höher wie an der Ostküste. Fish&Ships waren in Broome doppelt so teuer, wie z.B. in Lakes Entreance. Da hat ein Camper schon deutliche Vorteile und sollte ebenfalls in die Gesamtrechnung eingehen. Speziell die Getränke in den Restaurants fanden wir unverhältnismäßig teuer. Außerdem sind die Möglichkeiten unterwegs extrem eingeschränkt, wenn man nicht gerade in Touri-Orten ist. Da bleiben meist nur die Roadhäuser.
      Gruß
      @nna
    • @nna schrieb:

      Wir hatten häufig die Sprinter-Version, die komfortabler als ein Hitop ist. Lässt sich gut fahren und einparken. Damit waren wir öfter über mehr als 3 Monate unterwegs.

      Was man übrigens auch nicht unterschätzen darf, sind die Verpflegungskosten. Die empfanden wir in WA als deutlich höher wie an der Ostküste. Fish&Ships waren in Broome doppelt so teuer, wie z.B. in Lakes Entreance. Da hat ein Camper schon deutliche Vorteile und sollte ebenfalls in die Gesamtrechnung eingehen. Speziell die Getränke in den Restaurants fanden wir unverhältnismäßig teuer. Außerdem sind die Möglichkeiten unterwegs extrem eingeschränkt, wenn man nicht gerade in Touri-Orten ist. Da bleiben meist nur die Roadhäuser.
      Das kennen wir gar nicht anders - also wir sind auf allen unseren Reisen Selbstverpfleger sozusagen, nur am Ankunftstag und Abreisetag gehen wir in ein Restaurant. Die Kosten sind es uns nicht öfter wert.
      Barbecue am Strand, in der Küche des Motels oder einfach nur eine kleiner Snack von Woolies oder Coles.
      Da hast du vollkommen recht mit der Verpflegung, das ist ein großer Kostenpunkt in Australien.
      The goal of life is freedome.
    • Reisetante schrieb:

      Sassii schrieb:

      Ein WoMo stelle ich mir zum Fahren (Fahrkomfortbezogen) eher unpraktisch vor auf unserer geplanten Strecke (vor allem Alice und Umgebung) - wenn du weißt was ich meine?!WoMo an der Ostküste ok aber im Westen kann ich mir das gar nicht vorstellen.-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------




      Hallo Sarah!


      Aus deinen Zeilen lese ich, dass du / ihr keine, oder kaum Erfahrungen mit Camping als solcher habt.
      Das könnte für euch eventuell eine Überraschung bescheren, in dem Fall meine ich die negative.
      Auf jeden Fall solltet ihr Camping mögen. Es ist wirklich eine tolle Sache, der Natur auf dieser Art und Weise so nah zu sein.
      Ich campe schon meinen leben lang, gut und gerne sind es inzwischen 60 Jahre :)
      (Falls ich mich mit der Campingerfahrung irre, vergiss das geschrieben hier hier)


      Ein Womo lässt sich übrigens super fahren!!!! Und ist wirklich nicht unbequem, eher umgekehrt! Du hast alles am Bord was du brauchst, und kannst dich selbst verpflegen, was u.U. viel Geld spart ^^


      Da ihr sowieso nur zu zweit seid, müsstet ihr kein "Schiff" anmieten ;) .
      Aber ein paar Hundert Meter fahren, und man hat es raus, wie es geht.
      Ich bin schon bei einer Womo Überführung eine Kiste die über über 9 m lang war gefahren, es hat auch gekappt.
      (Von Newark nach Orlando).


      In Australien kannst du überall mit einem Womo eine Reise machen, AUS ist ein Land der Campingliebhaber.!!! :thumbup:
      Das würden hier bestimmt auch die "Kenner" bestätigen :) .
      Ich war erst 1x dort, in 2007 sind wir erst 5 Wochen in Neuseeland und 8 Wochen Sydney -> Cairns +
      Darwin -> Melbourne gefahren. Damals habe ich einen Hitop Camper von Apollo als Kettenmiete gemietet. Klein und fein 8) . Heute würde ich etwas mehr Komfort bevorzugen, falls möglich.
      Also, Ostküste geht auch mit Womo :) .
      Genauso kannst Du den Westen auch ohne 4WD besuchen und erleben.
      Ohne 4WD muss man halt auf festen Straßen bleiben, außer Ausnahmen, wie Zufahrten zu Campsites o.ä.


      Auch ich denke manchmal über den Kauf von einem Jeep mit Dachzelt nach, was aber z.Z. dank den hohen Preisen nicht in Frage kommt, und später, d.h. für mich (uns) ..."Wer weiß, wann die Grenzen wieder geöffnet werden"... => aus Altersgründen nicht mehr interessant wird.
      @Anna beschreibt in ihrem Beitrag die Pros und Contras sehr realistisch.


      Ich werde, wenn es so weit ist und man wieder reisen dürfen wird, einen 4WD Camper / Trailfinder von Apollo oder Britz anmieten. Den brauche dann, da ich die GRR fahren möchte, genauso wie den Cape Leveleuqe besuchen will. Natürlich v.m., das nur um Beispiel zu nennen.


      Liebe Grüße,
      Jindra :flag

      Hallo Jindra,

      vielen Dank für deine Einschätzung.
      Du hast recht was die Campingerfahrung anbelangt, wir waren bislang nur in Österreich campen, in Australien sind wir auf diesem Gebiet noch vollkommene Neulinge.
      Ich lasse mich gerne davon überzeugen dass ein kleinerer WoMo komfortabel zu fahren ist, der Gedanke alles dabei zu haben gefällt uns.

      Den Hitop Camper von Apollo haben wir uns schon mehrmals angesehen und eben diesen mit einem 4WD mit Dachzelt gegenübergestellt.
      Mein Mann meint er würde eher einen zB Toyota Hilux mit Dachzelt wählen, da er eben wie ich das Gefühl hat der Hitop ist nicht so gut im Fahrkomfort - aber anscheinend irren wir uns :D

      Einen 4WD wollen wir auf jeden Fall haben, wir waren eben bei unserer Reise im Südwesten mit manchen Straßen sehr eingeschränkt da wir sie nicht befahren konnten (Gravelroads). Das möchten wir auf jeden Fall dieses Mal vermeiden. Oft fällt einem ja spontan eine Strecke ein die am Ende einen schönen Spot hat und dann kommt man nicht hin weil der Antrieb fehlt - ihr wisst bestimmt was ich meine.
      Im Osten zB hatte ich nicht das Gefühl dass mir ein 4WD fehlt, die Straßen sind ja dort optimal ausgebaut.

      Derzeit sind die Kosten für so ein Fahrzeug relativ hoch aber die Einschätzung von Oliver (irgendwo auf der ersten Seiten dieses Threads) kommt mir sehr plausibel vor - das es nach der Grenzöffnung einen Überschuss an Fahrzeugen geben könnte und daher die Preise sinken.

      Ein 4WD Camper/Trailfinder von Apollo ist bestimmt eine gute Wahl auch diesen haben wir schon unter die Lupe genommen aber da waren die Mietpreise bei unserer letzten Reise relativ hoch und da der Südwesten gut ausgebaut ist dachten wir ein "normales" Mietauto würde reichen - hat es auch aber wenn wir ein zweites Mal wählen könnten würden wir ein anderes Fzg. wählen.

      Ein toller Plan & ich drücke die Daumen dass du ihn bald umsetzen kann ^^

      Danke für deine Antwort!
      LG Sarah
      The goal of life is freedome.
    • Hallo Sarah!

      Die Hitop "Kisten" sind leider alle ohne Allrad.
      Für den Osten und insgesamt die Strecke, die ich damals geplant habe, war das ok.

      Falls ihr wirklich "nur" ein Womo mieten solltet, da schreibt es @Anna richtig!
      Ein Sprinter ist schon eine sehr gute Wahl, der hat alles, was man braucht, und lässt sich wirklich super fahren.

      Als wir in AUS unterwegs waren, damals hat es mit den Womo-Sprintern langsam angefangen, und ich glaube, die waren
      damals auch noch recht teuer. Heute sind sie mit Mietpreis recht preiswert. Zumindest, wenn ich es mit anderen Teilen der Welt preislich vergleiche.

      Und ja, die 4WDs sind wirklich teuer, im Mietpreis.

      Da gibt es noch teureren Vermieter. RedSands heißen sie, glaube ich.

      Allerdings ist die Qualität der Fahrzeuge nochmals um einiges höher als Apollo oder Britz oder Cheapa, was natürlich in die Entscheidung, welches Fahrzeug ich miete, einfließen sollte.

      @Anna schrieb, dass sie mit dem Jeep von Britz schließlich zufrieden waren.

      Jetzt weiß ich es nicht mit Sicherheit, aber bei diesem Vermieter dürften alle gängigen Gravel-Strecken befahren werden, ohne extra Erlaubnis zu haben.

      Bei den anderen, die ich oben genannt habe, muss man kurz vor der Anmietung extra die Erlaubnis beantragen, die gewünschten Strecken befahren zu dürfen.
      Es ist für mich deshalb auch ein bisschen Vabank Spiel, wenn ich extra für solche Gravel-Strecken den 4WD für viel Geld miete, und nicht weiß, ob es genehmigt wird.
      Die Vermieter entscheiden nämlich kurzfristig, je nach dem die Straßen- und Wetterverhältnisse sind.

      Na ja, verstehen kann ich es natürlich auch, dass sich die Vermieter vor den "Greenhorns" schützen, und gleichzeitig schützt es auch die Greenhorns.

      Es ist sehr empfehlenswert, vor der Entscheidung zu mieten, die Mietbedingungen genau durchzulesen.
      Damit man keine unerwartete Überraschung erlebt.


      Macht Camping, es wird euch gefallen!!!!! :thumbsup: :thumbup:



      @nna schrieb:

      @Reisetante

      meines Wissens ist oder wird die Straße zum Cape Leveque gerade geteert.
      Das habe ich auch schon irgendwo gelesen.... ;)
      Trotzdem, vielen Dank für die Info! :thumbsup: !


      Liebe Grüße,
      Jindra :flag
    • Es ist immer gut, Erfahrungen von Leuten zu lesen die bereits mit mehreren Fahrzeugen vertraut waren/sind.

      Das der Hitop keinen 4WD Antrieb hat finde ich sehr schade, er wäre nämlich von der Größe her eigentlich optimal für 2 Leute (als Miete).

      Sollte es zur Miete kommen, wäre ein Trailfinder eigentlich der beste "Probelauf" für einen evtl. zukünftigen Kauf eines solch ähnlichen Fahrzeuges.
      Als Vermieter hätte ich jetzt Apollo oder Britz in´s Auge gefasst oder habt ihr hier Tipps für etwaige günstigere Anbieter die empfehlenswert sind?

      Das bei den 4WD Fahrzeugen viele Gravelroadstrecken bekanntgegeben werden müssen wusste ich ehrlicherweise nicht. D.h. wenn ich vor habe zB die GRR zu fahren muss ich vorher nachlesen ob diese in den Mietbedingungen erlaubt ist? Ansonsten muss ich sie separat anfragen? und was tun wenn ich mich unterwegs spontan zu einer Fahrt entscheide? ?(

      Das Camping machen wir auf jeden Fall - das WIE und MIT WAS ist nur noch nicht geklärt :D
      Danke euch für die Hilfe, wir lassen das alles in unsere Entscheidung mit einfließen!
      The goal of life is freedome.
    • Reisetante schrieb:

      etzt weiß ich es nicht mit Sicherheit, aber bei diesem Vermieter dürften alle gängigen Gravel-Strecken befahren werden, ohne extra Erlaubnis zu haben.

      Sassii schrieb:

      Das bei den 4WD Fahrzeugen viele Gravelroadstrecken bekanntgegeben werden müssen wusste ich ehrlicherweise nicht. D.h. wenn ich vor habe zB die GRR zu fahren muss ich vorher nachlesen ob diese in den Mietbedingungen erlaubt ist? Ansonsten muss ich sie separat anfragen? und was tun wenn ich mich unterwegs spontan zu einer Fahrt entscheide?
      Das wurde erst neulich hier diskutiert. Es steht in den Mietbedingungen drin, für welche Strecken angefragt werden muss und welche komplett verboten sind.

      Ja, auch bei den großen Vermietern muss man vorher anfragen. D.h. es wird je nach Lage noch nicht einmal bei der Abholung genehmigt, sondern erst ganz kurz vorher. Je nach Jahreszeit kann sich der Pistenzustand innerhalb weniger Tage verändern. So könnte es durchaus sein, dass während der Wet noch nicht einmal die Gibb genehmigt wird.

      2012 war z.B. die Fahrt ins Palm Valley noch möglich, mittlerweile ist es für 4WD Mietfahrzeuge von Britz und Apollo komplett untersagt.
      Gruß
      @nna