Diverse Nationalparks in Victoria - lohnt es sich?

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    • Diverse Nationalparks in Victoria - lohnt es sich?

      Hallo Zusammen,

      wir planen nächstes Jahr eine Tour durch NSW und Victoria zu machen. Die Tour startet in Sydney und endet auch dort. 5 Wochen haben wir Zeit. Auf jedenfalls wird es ein Camper mit Allrad sein. Wir haben uns nach der passenden Tour geguckt und wir sind auf ein paar Nationalparks gestoßen, die wir noch nicht kennen:

      -Murray-Sunset-Nationalpark (pink lake)
      -Big Desert Wilderness Area
      -Little Desert Nationalpark

      Im Internet haben wir mal nach Informationen gegoogelt und es werden nur wenig darüber berichtet. Kann vielleicht einer von euch darüber berichten? Lohnt sich dort einen Abstecher zu machen für ein paar Tage pro Nationalpark? Permits werden nicht nötig sein, so haben wir verstanden. Erfahrungen haben wir durch die Wüste mit 4WD zu fahren (z.B. durch Simpson Desert).
      Wir würden uns freuen über euren Bericht und vielleicht gibt es ein paar großartige Bilder? Vielen Dank und schöne Grüße AnHo
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)
    • Hallo ihr Beiden,

      eine Nationalparktour ist immer super .... :flag
      Wir waren 2018 für eine Nacht im Little Dessert NP, allerdings ohne 4WD. Da er nicht groß ist, sind ein paar Tage wohl etwas viel. Jedenfalls hat uns der Campground am Wimmera River mit viel Wildlife gut gefallen. Für Wanderungen war es uns entschieden zu heiß, deshalb waren wir den ganzen Nachmittag faul und haben die Natur genossen. Die Unterhaltung durch die vielen Kookas war riesig ...

      Little Desert Horseshoe Bend.jpg
      Gruß
      @nna
    • Vielen Dank für die Info.
      Da wir geplant im November dort sind, dann sollte es nicht zu heiß sein (hoffentlich).
      Wir werden alle Nationalparks spontan besuchen. Wenn es uns gefällt, dann bleiben wir länger.
      Wahrscheinlich werden wir nur ein paar Tage in Sydney am Anfang und am Ende der Reise Hotel oder nen Campingplatz buchen. Den Rest lassen wir es offen.

      Unsere Route sollte es so sein: Sydney - Blue Mountains NP - Mungo NP - Murray Sunset NP - Big Desert NP - Little Desert NP - Grampians NP - Great Ocean Road - Melbourne - und an der Küste entlang bis Sydney... Ist eine ungefähre Route für 5 Wochen. Das müsste machbar sein.
      Die Route an der Küste werden wir sowieso genau unter der Lupe nehmen, was wir unbedingt besuchen werden bzw. sollten. :flag
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)
    • AnHo schrieb:

      Die Route an der Küste werden wir sowieso genau unter der Lupe nehmen, was wir unbedingt besuchen werden bzw. sollten.
      Da gibt es unzählige tolle Parks. Weniger bekannt ist der Mimosa Rocks NP mit dem Campground am Gillards Beach. Hier der Blick aus unserem Camper:

      Australien 2019 023 Mimosa Rocks NP Gillards Beach.jpg
      Gruß
      @nna
    • Vor vielen jahren war hier im Forum ein Mitglied, das leider verstorben ist. Er lebte in Geelong und hat Outbacktouren angeboten. Daher hat er die Regionen um den Murray und die Desert Parks wie seine Westentasche gekannt. Mir hat er damals noch den Kinchega NP empfohlen. Entlang des Darling River gibt es viele Campspots.

      RIP Oka :flag
      Gruß
      @nna
    • AnHo schrieb:

      -Murray-Sunset-Nationalpark (pink lake)-Big Desert Wilderness Area
      -Little Desert Nationalpark
      Hi,

      von den Bildern auf Google her schauen die alle ziemlich gut aus. Da werd ich richtig neidisch! Hab's in die Ecke noch nicht geschafft und als wir Ende letzten Jahres nach Mungo und Menindee Lakes wollten, waren die Straßen leider wegen Regens (Beginn der La Nina) gesperrt...

      Grüße

      Oliver
      Waverton, Sydney (ex München)
    • Vielen Dank für den Hinweis, Anna. Ich werde mal googeln über den Kinchega NP.

      Mir ist es noch was eingefallen: Braucht man unbedingt Allradauto im National Park Mungo? Ich habe ein Angebot bekommen. Camper mit Allrad ist sehr teuer als ohne Allrad... :/
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)
    • haumdaucha_zwoa schrieb:

      AnHo schrieb:

      -Murray-Sunset-Nationalpark (pink lake)-Big Desert Wilderness Area
      -Little Desert Nationalpark
      Hi,
      von den Bildern auf Google her schauen die alle ziemlich gut aus. Da werd ich richtig neidisch! Hab's in die Ecke noch nicht geschafft und als wir Ende letzten Jahres nach Mungo und Menindee Lakes wollten, waren die Straßen leider wegen Regens (Beginn der La Nina) gesperrt...

      Grüße

      Oliver
      Vielen Dank, Oliver. Ja, es hört sich sehr spannend und interessant an. Aber leider ist der Preis viel zu hoch für einen Camper mit Allrad als ohne Allrad. Das muss man sehr gut überlegen bzw. abwägen.
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)
    • AnHo schrieb:

      Aber leider ist der Preis viel zu hoch für einen Camper mit Allrad als ohne Allrad. Das muss man sehr gut überlegen bzw. abwägen.
      Hi,

      wie abenteuerlustig seid ihr denn? Sprich: Muß es ein Camper sein, oder wäre auch die Kombination 4WD/AWD + Bodenzelt/Swags nebst einfacher Campingausrüstung eine Option? Ich könnte mir vorstellen, daß das dann etwas günstiger wäre. Bunnings hat ein recht gutes Repertiore an günstigen Campingzeugs und über Gumtree/Facebook Marketplace könnte man versuchen auch das ein oder andere gebraucht zu bekommen, bzw. am Ende der Reise wieder loszuwerden.

      Gerade fällt mir ein: Ich habe kürzlich auch immer mal wieder Wicked Campers als AWD mit Dachzelt gesehen. wickedcampers.com.au/our-vehicles/4wd-rental Das sind dann nicht mehr die Rostlauben, die man von früher mit der Grafiti Pinsellackierung kennt. Kann aber nicht sagen, ob die was taugen.

      Grüße

      Oliver
      Waverton, Sydney (ex München)
    • AnHo schrieb:

      Braucht man unbedingt Allradauto im National Park Mungo?
      Wir waren mit einem Landcruiser, aber ich meine, es wäre bis zum Visiter Center auch ohne gegangen. Allerdings wurden die Fahrzeuge damals noch nicht getrackt. Wir waren etwas angesäuert, weil man zu den Walls of China nur noch geführt mit einer Tour konnte. Das war 2012.

      Und das noch früher: Mungo Mungo

      Grundsätzlich seid ihr bei eurer geplanten Tour ohne 4WD eher eingeschränkt. So einfach wie früher, dass man mit einem 2WD Camper, auch mal eine gute Piste fahren konnte, ist es mittlerweile nicht mehr. Man kann 12 km zu einem Campground auf unsealed Roads fahren. Wir haben unsere Touren 2018 und 2019 so geplant, dass wir mit einem normalen Camper hingekommen sind. Es ist tatsächlich eine Kostenfrage und wir waren sehr zufrieden mit unserem Kompromiss. Kennst du meine RB ?
      Gruß
      @nna

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von @nna ()

    • haumdaucha_zwoa schrieb:

      AnHo schrieb:

      Aber leider ist der Preis viel zu hoch für einen Camper mit Allrad als ohne Allrad. Das muss man sehr gut überlegen bzw. abwägen.
      Hi,
      wie abenteuerlustig seid ihr denn? Sprich: Muß es ein Camper sein, oder wäre auch die Kombination 4WD/AWD + Bodenzelt/Swags nebst einfacher Campingausrüstung eine Option? Ich könnte mir vorstellen, daß das dann etwas günstiger wäre. Bunnings hat ein recht gutes Repertiore an günstigen Campingzeugs und über Gumtree/Facebook Marketplace könnte man versuchen auch das ein oder andere gebraucht zu bekommen, bzw. am Ende der Reise wieder loszuwerden.

      Gerade fällt mir ein: Ich habe kürzlich auch immer mal wieder Wicked Campers als AWD mit Dachzelt gesehen. wickedcampers.com.au/our-vehicles/4wd-rental Das sind dann nicht mehr die Rostlauben, die man von früher mit der Grafiti Pinsellackierung kennt. Kann aber nicht sagen, ob die was taugen.

      Grüße

      Oliver
      Vielen Dank für den Tipp. Wir sind sehr abenteuerlustig. ;) Wir waren im Jahr 2019 für ein halbes Jahr in Australien und wir sind durch Simpson Desert durchgequert. Es war eine einmalige Erfahrung. Damals hatten wir aber Toyota Hilux 4WD gekauft und am Ende der Reise wieder verkauft. Das Auto war super und hat uns nie im Stich gelassen. Wir waren sehr froh, dass wir das Auto wieder verkaufen konnten. Man konnte ja 2 Jahre lang Australien nicht reisen. Aber jetzt sage ich, wir hätten das Auto doch behalten sollen. Aber wir wüssten ja auch nicht wo wir das Auto abstellen könnten...

      Dein Vorschlag mit der Kombination mit Auto 4WD und Bodenzelt wäre auch eine Möglichkeit. Danke für deinen Input. Ich habe den Link geguckt. Auch nicht schlecht, aber pro Tag nur 250 km ist es definitiv zu wenig. Schade.
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)
    • @nna schrieb:

      AnHo schrieb:

      Braucht man unbedingt Allradauto im National Park Mungo?
      Wir waren mit einem Landcruiser, aber ich meine, es wäre bis zum Visiter Center auch ohne gegangen. Allerdings wurden die Fahrzeuge damals noch nicht getrackt. Wir waren etwas angesäuert, weil man zu den Walls of China nur noch geführt mit einer Tour konnte. Das war 2012.
      Und das noch früher: Mungo Mungo

      Grundsätzlich seid ihr bei eurer geplanten Tour ohne 4WD eher eingeschränkt. So einfach wie früher, dass man mit einem 2WD Camper, auch mal eine gute Piste fahren konnte, ist es mittlerweile nicht mehr. Man kann 12 km zu einem Campground auf unsealed Roads fahren. Wir haben unsere Touren 2018 und 2019 so geplant, dass wir mit einem normalen Camper hingekommen sind. Es ist tatsächlich eine Kostenfrage und wir waren sehr zufrieden mit unserem Kompromiss. Kennst du meine RB ?
      Liebe Anna, vielen Dank für die schnelle Antwort. Wenn ich die Bilder im Internet von Mungo NP gucke, würde ich gerne unbedingt hingehen. Ich finde es einfach schade, dass momentan die Miete für 4WD viel zu hoch ist. Wir haben auch Bedenken, dass die Fahrzeuge getrackt werden. Wir werden uns auch daran halten müssen. Vielleicht kann ich mit Vermieter auch einen Kompromiss vereinbaren.
      Wir müssen uns sehr gut überlegen, was wir machen wollen. Auf jedenfalls soll die Reise nach Australien sein. ;) Wo kann ich deine Reisebericht finden? Vielleicht finde ich ein paar interessante Tipps mit dem Kompromiss. Danke schon mal.
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)
    • AnHo schrieb:

      Wo kann ich deine Reisebericht finden?
      Hier im Forum:

      Für Vic Klick
      Für NSW Klick

      Wir haben damals WoMo Überführung gemacht.


      AnHo schrieb:

      Vielleicht kann ich mit Vermieter auch einen Kompromiss vereinbaren.
      Bei den großen Vermietern sicher nicht. Die haben das Tracken auf Druck der Versicherungen eingeführt. Das hat mir eine Britz Mitarbeiterin in Broome erzählt, ich habe es sofort geglaubt.... Du glaubst gar nicht, in was für Regionen wir 2WD Mietfahrzeuge gesehen haben. Wenn man mit einem Camper mit Einbauten die Gibb fährt, was durchaus machbar ist, wird das Fahrzeug schon stark strapaziert. Das merkt man ja schon bei ein paar km auf Wellblech, wie alles durchgeschüttelt wird.
      Gruß
      @nna
    • Guten Morgen,
      wir haben gestern Abend über eine Lösung überlegt und wir sind auf eine Idee gekommen. Wir könnten uns einen normalen Camper mieten für die Route. Aber für den Besuch im Nationalpark Mungo werden wir uns für ein paar Tage ein ganz normales 4WD-Auto mieten in Mildura. Das ist immer noch billiger als Camper mit 4WD. Wir haben uns nachgeschaut, man kann dort ein Auto mieten. Die Frage ist aber, ob das Auto auch kurzfristig verfügbar ist oder lieber im Voraus buchen? Mhm...
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)
    • AnHo schrieb:

      Die Frage ist aber, ob das Auto auch kurzfristig verfügbar ist oder lieber im Voraus buchen?
      Vor Covid hätte ich noch gesagt, es ist kein Problem. Aber da Leihwägen überall knapp sind, würde ich vorbuchen.
      Gruß
      @nna
    • Den Murray-Sunset Nationalpark habe ich jetzt schon zweimal besucht. Der ist super und riesengross. Ein paar Bilder habe ich hier: junius.info/home/adelaide/bordertrack/
      Den Pink Lake haben wir dieses Jahr probiert und waeren beinahe mit unseren Autos abgesoffen, weil es zu regnen angefangen hat. Die Tracks dort sind auf gleicher Hoehe wie die Lakes und verwandeln sich in tiefen, glitschigen Schleim (Schlamm waere untertrieben). Pink sind die Lakes bei Regen auch nicht mehr ;o)
      Nord-oestlich ist es sehr sandig und es gibt auch ein paar Huegel. Zwei oder drei Tage kann man da sicher rumfahren ohne irgendwas zweimal abzufahren.

      Die suedlicheren Parks habe ich noch nicht abgefahren, ich glaube aber die sind etwas sandiger. Der Border Track ist ziemlich hardcore.
    • Camper für Oktober/November 2023 (gesamt 5 Wochen) ist nun gebucht... :thumbup: :flag
      Schöne Grüße von Andreas und Holger
      Eins und eins macht vier - Wir sind Zwillinge vom Bodensee :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnHo ()

    • Hi Andreas und Holger,
      Es ist zwar schon 9 Jahre her, aber vielleicht hilft euch unser Reiseblog doch ein bisschen was

      clamat2013.blogspot.com/2013/0…onalpark-broken-hill.html

      LG
      Claudia
      my english is not the yellow from the egg, but it goes :thumbsup:
      Unsere Reisen findet ihr unter:
      clamat.de/